Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Abfallwirtschaft in Niedersachsen 2024
Hannover () – Das Aufkommen an Haus- und Sperrmüll ist in Niedersachsen im vergangenen Jahr gestiegen. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilte, wurden 2024 pro Kopf 183,9 Kilogramm dieser Abfälle eingesammelt.
Damit lag der Wert knapp unter dem Bundesdurchschnitt von 186,7 Kilogramm.
Den höchsten Pro-Kopf-Wert in Niedersachsen verzeichnete der Landkreis Friesland mit 276,4 Kilogramm, gefolgt von der kreisfreien Stadt Wilhelmshaven mit 265,1 Kilogramm. Die geringsten Mengen fielen in den Landkreisen Wesermarsch mit 107,6 Kilogramm und Schaumburg mit 109,8 Kilogramm an.
Deutschlandweit lag der Oberbergische Kreis in Nordrhein-Westfalen mit 391,1 Kilogramm an der Spitze.
Das LSN erklärte, dass das Aufkommen in Ballungsräumen generell höher ausfalle als in ländlichen Gebieten. Als mögliche Gründe für regionale Unterschiede nannte die Behörde unter anderem die Höhe der Entsorgungsgebühren, das Ausmaß der Müllvermeidung und -trennung in der Bevölkerung sowie außergewöhnliche Anstiege durch lokale Wetterereignisse wie Starkregen und Überflutungen.
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| Bildhinweis: | Sperrmüllabholung (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Haus- und Sperrmüllaufkommen in Niedersachsen gestiegen auf 183,9 kg pro Kopf.
- Höchster Wert im Landkreis Friesland mit 276,4 kg, niedrigster im Landkreis Wesermarsch mit 107,6 kg.
- Regionale Unterschiede aufgrund von Entsorgungsgebühren und Müllvermeidung.
Warum ist das wichtig?
- Anstieg des Haus- und Sperrmüllaufkommens zeigt steigende Verbrauchsgewohnheiten.
- Regionale Unterschiede weisen auf unterschiedliche Entsorgungspraktiken und -gebühren hin.
- Höheres Aufkommen in Ballungsräumen erfordert angepasste Entsorgungsstrategien.
Wer ist betroffen?
- Landkreis Friesland
- Stadt Wilhelmshaven
- Landkreis Wesermarsch
- Landkreis Schaumburg
Zahlen/Fakten?
- 183,9 kg Haus- und Sperrmüll pro Kopf in Niedersachsen 2024
- Landkreis Friesland: 276,4 kg pro Kopf
- Landkreis Wesermarsch: 107,6 kg pro Kopf
Wie geht’s weiter?
- Beobachtung regionaler Unterschiede in der Abfallmenge
- Untersuchung der Gründe für höhere Abfallmengen in Ballungsräumen
- Anpassung der Entsorgungsstrategien und Gebührenüberprüfung
