Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Förderung von Photovoltaikanlagen in Hannover
Hannover () – Die Landeshauptstadt Hannover hat ein neues Förderprogramm für große Photovoltaikanlagen auf Gewerbe- und Industriedächern aufgelegt. Die Stadtverwaltung teilte am Freitag mit, dass damit das Potenzial bestehender Dachflächen für die Solarenergiegewinnung besser genutzt und ein Beitrag zu den Klimaschutzzielen geleistet werden soll.
Das Programm richtet sich ausdrücklich nur an das Stadtgebiet Hannover.
Gefördert werden Anlagen auf bestehenden Nichtwohngebäuden mit einer Mindestleistung von 100 Kilowattpeak. Ein Schwerpunkt liegt auf Leichtbauweisen für statisch schwächere Dächer.
Der Zuschuss beträgt bei konventionellen Modulen 100 Euro pro kWp, für notwendige Leichtbauweisen 400 Euro pro kWp, ist aber auf maximal 70 Prozent der Kosten begrenzt. Antragsberechtigt sind Eigentümer, langfristige Nutzer oder Contracting-Firmen.
Der Förderzeitraum umfasst die Jahre 2026 und 2027, Anträge können ab sofort gestellt werden.
Gefördert werden nur neue, marktübliche Anlagen, die noch nicht beauftragt wurden. Von der Förderung ausgeschlossen sind Wohngebäude, Neubauten, Anlagen, die der Solarpflicht unterliegen, sowie der Ersatz bestehender Anlagen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Solarzellen auf einem Dach (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Hannover hat ein neues Förderprogramm für große Photovoltaikanlagen auf Gewerbe- und Industriedächern gestartet.
- Förderungen gelten für Anlagen ab 100 kWp auf bestehenden Nichtwohngebäuden, Antragstellung ist ab sofort möglich.
- Zuschüsse variieren je nach Modulen und Leichtbauweisen, sind jedoch auf maximal 70 % der Kosten begrenzt.
Warum ist das wichtig?
- Bestehende Dachflächen werden besser für Solarenergie genutzt.
- Beitrag zu den Klimazielen der Stadt Hannover.
Wer ist betroffen?
- Eigentümer von Gewerbe- und Industriedächern in Hannover
- Langfristige Nutzer
- Contracting-Firmen
Zahlen/Fakten?
- Förderzeitraum: 2026 und 2027
- Mindestleistung der Anlagen: 100 Kilowattpeak
- Zuschuss: 100 Euro pro kWp (konventionelle Module), 400 Euro pro kWp (Leichtbauweisen), maximal 70% der Kosten
Wie geht’s weiter?
- Anträge können ab sofort gestellt werden.
- Förderzeitraum umfasst die Jahre 2026 und 2027.
- Fokus auf großen Photovoltaikanlagen auf bestehenden Nichtwohngebäuden.
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