Grüne sehen Fortschritte beim Nährstoffmanagement in Niedersachsen

15. Juni 2026
1 min Lesezeit

Grüne sehen Fortschritte beim Nährstoffmanagement in Niedersachsen

Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Landwirtschaftlicher Nährstoffmanagement in Niedersachsen

() – Die Grünen im niedersächsischen Landtag bewerten die Entwicklung beim Nährstoffmanagement in der Landwirtschaft positiv, sehen aber weiterhin Handlungsbedarf beim Gewässerschutz. Anlass ist die Vorstellung des 13. Nährstoffberichts durch Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte (Grüne) und die Landwirtschaftskammer Niedersachsen.

Nach Angaben der Grünen wird die gesetzliche Obergrenze für Stickstoff aus Wirtschaftsdüngern inzwischen erstmals in allen Landkreisen eingehalten.

Zudem sei die insgesamt ausgebrachte Stickstoffmenge in den vergangenen Jahren gesunken. Auch die Nährstoffmengen aus der Tierhaltung gingen weiter leicht zurück, während Wirtschaftsdünger verstärkt in Biogasanlagen genutzt werde.

Der agrarpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Pascal Leddin, wertete diese Entwicklung als Erfolg von Landwirtschaft und Politik.

Viele Betriebe hätten ihre Bewirtschaftung angepasst und Nährstoffe effizienter eingesetzt. Gleichzeitig hätten gesetzliche Vorgaben den notwendigen Rahmen geschaffen.

Trotz der Fortschritte verweist der Bericht nach Angaben der Grünen auf weiterhin bestehende Probleme beim Gewässer- und Grundwasserschutz.

Positive Entwicklungen seien bislang nur an einem Teil der Messstellen erkennbar, während die Nitratwerte vielerorts unverändert hoch blieben. Zudem erreichten nur wenige Gewässer einen guten ökologischen Zustand.

Die Fraktion kündigte an, den eingeschlagenen Kurs gemeinsam mit der Landwirtschaft fortsetzen zu wollen, um die Vorgaben der europäischen Wasserrahmenrichtlinie zu erreichen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Acker (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Grüne im niedersächsischen Landtag beurteilen Nährstoffmanagement positiv, sehen Handlungsbedarf beim Gewässerschutz.
  • Gesetzliche Obergrenze für Stickstoff aus Wirtschaftsdüngern wird in allen Landkreisen eingehalten.
  • Probleme beim Gewässer- und Grundwasserschutz bleiben bestehen, Nitratwerte vielerorts sind hoch.

Warum ist das wichtig?

  • Einhaltung der gesetzlichen Obergrenze für Stickstoff in allen Landkreisen
  • Verringerung der Stickstoffmenge in der Landwirtschaft
  • Fortdauernde Probleme beim Gewässerschutz erfordern weitere Maßnahmen

Wer ist betroffen?

  • Landwirtschaftsbetriebe
  • Gewässer und Grundwasser
  • Gesetzgeber und politische Akteure

Zahlen/Fakten?

  • Gesetzliche Obergrenze für Stickstoff aus Wirtschaftsdüngern wird in allen Landkreisen eingehalten
  • Ausgebrachte Stickstoffmenge ist in den letzten Jahren gesunken
  • Nur wenige Gewässer erreichen einen guten ökologischen Zustand

Wie geht’s weiter?

  • Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft fortsetzen
  • Weitere Maßnahmen zum Gewässerschutz prüfen
  • Vorgaben der europäischen Wasserrahmenrichtlinie erreichen
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