Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Inklusion am Arbeitsmarkt in Niedersachsen
Hannover () – Die rot-grüne Landesregierung hat einen Zehn-Punkte-Plan zur Weiterentwicklung der Teilhabe am Arbeitsleben vorgestellt. Das teilte die Grünen-Landtagsfraktion in Niedersachsen am Freitag mit.
Ziel des Plans ist es, die Voraussetzungen für einen inklusiveren Arbeitsmarkt zu schaffen, Barrieren abzubauen und mehr Menschen mit Behinderungen den Weg in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu eröffnen.
Nach Angaben der Fraktion sind mehr als 15.000 Menschen mit Behinderungen in Niedersachsen arbeitslos. Der Sprecher für Arbeit und für Menschen mit Behinderungen der Grünen, Nicolas Mülbrecht Breer, bezeichnete dies als eine sozialpolitische, wirtschaftliche und gesamtgesellschaftliche Schieflage.
Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels brauche es einen starken, inklusiven Arbeitsmarkt. Der Zehn-Punkte-Plan solle die Rahmenbedingungen verbessern, um Barrieren konsequent abzubauen, Unternehmen gezielter zu unterstützen und die Übergänge auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu fördern.
Die Ursachen für die hohe Arbeitslosigkeit seien komplex, so Breer weiter.
Vorbehalte, Informationsdefizite und bürokratische Hürden erschwerten vielen Arbeitgebern die Einstellung von Menschen mit Behinderungen. Der Plan setze daher auf bessere Beratung, weniger Bürokratie und einen leichteren Zugang zu Unterstützungsangeboten.
Niedersachsen könne damit zum Vorbild für einen starken, sozial gerechten Arbeitsmarkt werden.
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