Linke fordert langfristige ökologische Waldstrategie für Ostseeküste

23. März 2026
1 min Lesezeit

Linke fordert langfristige ökologische Waldstrategie für Ostseeküste

Mecklenburg-Vorpommern - Was ist passiert – was dahinter steckt

Umweltpolitik in Mecklenburg-Vorpommern

() – Die Linksfraktion im Landtag sieht die aktuellen Aufforstungsbemühungen an der Ostseeküste als Schritt in die richtige Richtung, fordert aber eine konsequent ökologische und langfristig abgesicherte Strategie. Der umweltpolitische Sprecher Daniel Trepsdorf teilte am Montag mit, dass die Maßnahmen fragil blieben, wenn sie nicht über die anstehende Landtagswahl im Herbst hinaus gesichert würden.

Er begrüßte, dass Aufforstung nicht mehr nur als technische Aufgabe, sondern unter Einbeziehung von Bürgern und innovativen Ansätzen gesehen werde.

Laut Trepsdorf zeigen Zahlen des Landwirtschaftsministeriums, dass durch die Initiative „Unser Wald in MV“ in den zurückliegenden Jahren etwa 1.400 Hektar neuer Wald angepflanzt werden konnten. Seit 2020 laufe zudem das umfangreichste staatlich finanzierte Aufforstungsvorhaben zwischen Boizenburg, Anklam, Zingst und Mirow, für das die Landesregierung rund 20 Millionen Euro bereitgestellt habe.

Diese Maßnahme müsse jedoch in eine ambitionierte Klimapolitik eingebettet sein, die Emissionen reduziere und Flächenversiegelung begrenze.

Die Wälder entlang der Ostsee seien besonders sensibel und durch Salzluft, Trockenperioden und Extremwetter gefährdet, so Trepsdorf weiter. Monokulturen oder wirtschaftlich getriebene Schnelllösungen würden die Probleme nur verschieben.

Notwendig sei eine langfristige Strategie, die ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte zusammenführe, mit verlässlicher Finanzierung und klaren gesetzlichen Leitplanken. Aufforstung dürfe kein politisches Feigenblatt sein, sondern müsse Teil einer konsequenten ökologischen Transformation sein.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Salzwiesen (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Linksfraktion in Mecklenburg-Vorpommern fordert langfristige, ökologische Aufforstungsstrategie an der Ostseeküste.
  • Initiative "Unser Wald in MV" hat in den letzten Jahren etwa 1.400 Hektar neuen Wald angepflanzt.
  • Erforderlich sind Maßnahmen zur Emissionsreduzierung und zur Begrenzung von Flächenversiegelung.

Warum ist das wichtig?

  • Förderung einer nachhaltigen Aufforstungsstrategie in Mecklenburg-Vorpommern
  • Schutz sensibler Waldökosysteme entlang der Ostsee vor Umwelteinflüssen
  • Notwendigkeit langfristiger Finanzierung und gesetzlicher Rahmenbedingungen für effektive Maßnahmen

Wer ist betroffen?

  • Bürger
  • Landesregierung
  • Umweltpolitiker

Zahlen/Fakten?

  • 1.400 Hektar neu angepflanzter Wald durch die Initiative "Unser Wald in MV"
  • Rund 20 Millionen Euro für das staatlich finanzierte Aufforstungsvorhaben seit 2020

Wie geht’s weiter?

  • Notwendigkeit einer langfristigen, ökologischen Strategie
  • Integration in eine ambitionierte Klimapolitik
  • Verlässliche Finanzierung und klare gesetzliche Leitplanken
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