Mecklenburg-Vorpommern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Schutz für CSD-Teilnehmer in Schwerin
Schwerin () – Die Grünen in Mecklenburg-Vorpommern haben einen besseren Schutz der Teilnehmer von Christopher Street Days (CSD) gefordert. Angesichts steigender queerfeindlicher Straftaten sei ein entschlosseneres Handeln der Landesregierung nötig, teilte der Landesvorsitzende und Spitzenkandidat Ole Krüger am Freitag mit.
Krüger kritisierte, dass CSD-Teilnehmern inzwischen geraten werde, nur in Gruppen anzureisen und sich erst vor Ort sichtbar queer zu zeigen.
Dies sei ein alarmierendes Zeichen. Mit dem Beginn der CSD-Saison in Parchim erwarte er von Innenminister Christian Pegel (SPD), dass die Veranstaltungen umfassend geschützt werden – nicht nur auf dem Kundgebungsgelände, sondern auch auf den An- und Abreisewegen.
Wer mit Bus oder Bahn zum CSD fahre, müsse dies ohne Angst tun können, sonst werde das Demonstrationsrecht faktisch eingeschränkt.
Zugleich forderte Krüger die Landesregierung auf, den eigenen Aktionsplan gegen Homophobie endlich konsequent umzusetzen und finanziell ausreichend auszustatten. Der starke Anstieg queerfeindlicher Übergriffe zeige, dass die Landesregierung ihrer Verantwortung zum Schutz aller Menschen gerecht werden müsse.
Queerfeindlichkeit sei ein Angriff auf die offene Gesellschaft insgesamt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Parade zum Christopher-Street-Day (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Die Grünen in Mecklenburg-Vorpommern fordern besseren Schutz für CSD-Teilnehmer.
- CSD-Teilnehmer werden geraten, nur in Gruppen anzureisen und sich erst vor Ort sichtbar queer zu zeigen.
- Forderung nach konsequenter Umsetzung des Aktionsplans gegen Homophobie durch die Landesregierung.
Warum ist das wichtig?
- Schutz der CSD-Teilnehmer ist notwendig wegen steigender queerfeindlicher Straftaten.
- Demonstrationsrecht muss gewährleistet sein, damit Anreise ohne Angst möglich ist.
- Notwendigkeit, den Aktionsplan gegen Homophobie konsequent umzusetzen.
Wer ist betroffen?
- Teilnehmer von Christopher Street Days (CSD)
- Anreisende mit Bus oder Bahn
- Allgemeine LGBT-Community
Zahlen/Fakten?
- Steigende queerfeindliche Straftaten
- Forderung nach besserem Schutz für CSD-Teilnehmer
- Umsetzung eines Aktionsplans gegen Homophobie
Wie geht’s weiter?
- Mehr Schutz für CSD-Teilnehmer fordern
- Innenminister soll umfassenden Schutz gewährleisten
- Aktionsplan gegen Homophobie umsetzen und finanzieren
