Studie erforscht unterschiedliche psychische Folgen von Gewalterfahrungen

27. Januar 2026
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Studie erforscht unterschiedliche psychische Folgen von Gewalterfahrungen

Hessen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaftliche Forschung zu Gewalterfahrungen in Hessen

Frankfurt () – Forscher der Universitäten Frankfurt, Gießen und untersuchen in einer neuen Studie, warum Menschen unterschiedlich auf Gewalterfahrungen reagieren. Das teilten die beteiligten Hochschulen mit.

Die Studie mit dem Titel ‚Leben nach Gewalt‘ wird im Rahmen des hessischen LOEWE-Programms finanziert und ist Teil des größeren Forschungsprojekts DYNAMIC.

Im Mittelpunkt steht die Frage, welche seelischen Beschwerden nach Gewalterfahrungen auftreten, wie sie sich im Alltag zeigen und verändern. Dazu werden psychologische, biologische und soziale Faktoren gemeinsam betrachtet.

Die Teilnehmer werden über mehrere Wochen mit Fragebögen, Interviews, biologischen Messungen und einer Smartphone-App begleitet. Gesucht werden Erwachsene zwischen 18 und 70 Jahren, die mindestens einmal körperliche Gewalt erlebt haben.

Die Studie soll helfen zu verstehen, warum manche Betroffene eine Posttraumatische Belastungsstörung entwickeln, andere hingegen stabil bleiben.

Langfristig könnte das Wissen dazu beitragen, Diagnostik und Therapie individueller abzustimmen. Die Teilnahme an der etwa vierwöchigen Untersuchung wird mit bis zu 420 Euro vergütet.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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