Hessen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Kriminalitätsentwicklung in Hessen 2025
Wiesbaden () – Die Zahl der Straftaten in Hessen ist im vergangenen Jahr erneut gesunken. Das teilten Innenminister Roman Poseck (CDU), Landespolizeipräsident Felix Paschek und LKA-Präsident Daniel Muth bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2025 mit.
Demnach wurden 376.981 Straftaten registriert, ein Rückgang um 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Zehnjahresvergleich sank die Zahl um 6,5 Prozent.
Besonders deutlich ging die Straßenkriminalität zurück, und zwar um 3,6 Prozent.
In Kassel sank die Kriminalität um 14,7 Prozent, in Bad Hersfeld um 14,6 Prozent und in Wiesbaden um 12,2 Prozent. Auch im Frankfurter Bahnhofsviertel gab es einen Rückgang um 6,9 Prozent.
Der Minister führte dies auf die seit 2024 laufende ‚Innenstadtoffensive‘ mit verstärkter Polizeipräsenz, Waffenverbotszonen und mehr Videoüberwachung zurück. Deutliche Erfolge meldeten die Behörden auch bei der Bekämpfung von Geldautomatensprengungen: Die Fallzahl sank von 61 im Jahr 2023 auf nur noch sechs im vergangenen Jahr.
Problematisch entwickelten sich dagegen andere Bereiche.
Die politisch motivierte Kriminalität stieg insgesamt um 25,1 Prozent auf 5.556 Straftaten. Während die Straftaten aus dem rechtsextremen Bereich leicht auf 2.467 Fälle zunahmen, verzeichneten die Behörden im linksextremen Bereich einen Anstieg um knapp 180 Prozent.
Die Zahl der Angriffe auf Einsatzkräfte erreichte mit 5.507 Opfern einen neuen Höchststand. Auch bei häuslicher Gewalt und Sexualdelikten stiegen die Fallzahlen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Roman Poseck (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Zahl der Straftaten in Hessen sank um 2,9 Prozent auf 376.981 im letzten Jahr.
- Straßenkriminalität reduziert um 3,6 Prozent; deutliche Rückgänge in Kassel (14,7%), Bad Hersfeld (14,6%) und Wiesbaden (12,2%).
- Politisch motivierte Kriminalität stieg um 25,1 Prozent auf 5.556 Fälle, Angriffe auf Einsatzkräfte auf Höchststand mit 5.507 Opfern.
Warum ist das wichtig?
- Rückgang der Straftaten zeigt Verbesserung der Sicherheitslage in Hessen
- Erfolge der Innenstadtoffensive stärken das Vertrauen in die Polizei
- Anstieg der politisch motivierten Kriminalität erfordert besondere Aufmerksamkeit
Wer ist betroffen?
- Einwohner von Hessen
- Polizei und Sicherheitskräfte
- Opfer von politisch motivierter Kriminalität
Zahlen/Fakten?
- 376.981 registrierte Straftaten in Hessen, Rückgang um 2,9 Prozent
- Rückgang der Straßenkriminalität um 3,6 Prozent
- Anstieg der politisch motivierten Kriminalität um 25,1 Prozent auf 5.556 Straftaten
Wie geht’s weiter?
- Fortsetzung der 'Innenstadtoffensive' mit verstärkter Polizeipräsenz
- Weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der politisch motivierten Kriminalität
- Überprüfung und Anpassung von Strategien zur Bekämpfung von häuslicher Gewalt und Sexualdelikten
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