Poseck besucht CSD in Frankfurt und verurteilt queerfeindliche Gewalt

18. Juli 2026
1 min Lesezeit

Gesellschaft: CSD in Frankfurt

Frankfurt () – Hessens Innenminister Roman Poseck hat am Samstag den Christopher Street Day (CSD) in Frankfurt besucht. Wie das Innenministerium mitteilte, setzten tausende Menschen in der Innenstadt ein friedliches Zeichen für Vielfalt und die Rechte von queeren Menschen.

Auch das Polizeipräsidium Frankfurt war mit einer eigenen Laufgruppe und einem Informationsstand vertreten.

Poseck betonte, der CSD sei ein starkes Zeichen für die Vielfalt der Gesellschaft. Gleichzeitig verwies er auf eine besorgniserregende Entwicklung: Im Jahr 2025 wurden in 141 queerfeindlich motivierte Straftaten registriert, ein Anstieg um 314 Prozent im Vergleich zu 2021. Der Minister wies auf ein erhebliches Dunkelfeld hin, da viele Betroffene Straftaten nicht anzeigten.

Bereits in der Nacht zum Samstag sei es in Frankfurt zu queerfeindlichen Vorfällen gekommen.

Ein 62-jähriger Mann wurde in der Innenstadt mit einer Glasflasche ins Gesicht geschlagen, nachdem der Täter auf seine sexuelle Orientierung verwiesen hatte. Zudem wurden aus einer Gruppe heraus Glasflaschen in den Eingangsbereich einer queeren Szenebar geworfen, wobei Sachschaden entstand.

Die Polizei konnte einen flüchtenden 21-Jährigen fassen. Poseck verurteilte die Angriffe und stellte sich an die Seite der Betroffenen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Innenminister Roman Poseck und Polizeipräsident Stefan Müller besuchen den Stand der Polizei auf dem CSD (Archiv), HMdI via

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Poseck besucht CSD in Frankfurt und verurteilt queerfeindliche Gewalt

Hessen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Was ist passiert?

  • Hessens Innenminister Roman Poseck besuchte am Samstag den Christopher Street Day (CSD) in Frankfurt
  • In Frankfurt kam es bereits in der Nacht zum Samstag zu queerfeindlichen Vorfällen, darunter ein Angriff mit einer Glasflasche ins Gesicht und das Werfen von Glasflaschen auf den Eingang einer queeren Szenebar
  • Die Polizei konnte einen flüchtenden 21-Jährigen fassen und verurteilte die Angriffe, während Poseck sich an die Seite der Betroffenen stellte

Warum ist das wichtig?

  • Der CSD setzt ein sichtbares Zeichen für Vielfalt und die Rechte queerer Menschen
  • Der starke Anstieg queerfeindlich motivierter Straftaten (141 in 2025, +314% gegenüber 2021) zeigt, dass Handlungsbedarf besteht
  • Die Hinweise auf ein mögliches Dunkelfeld und die berichteten Übergriffe machen wichtig, Betroffene zu schützen und Straftaten konsequent anzugehen

Wer ist betroffen?

  • Queere Menschen, deren Rechte und sexuelle Orientierung angegriffen wurden
  • Ein 62-jähriger Mann in der Innenstadt, der wegen seiner sexuellen Orientierung mit einer Glasflasche ins Gesicht geschlagen wurde
  • Personen aus einer queeren Szenebar, deren Eingangsbereich mit Glasflaschen beworfen wurde

Zahlen/Fakten?

  • 2025 wurden in Hessen 141 queerfeindlich motivierte Straftaten registriert, Anstieg um 314 Prozent im Vergleich zu 2021
  • 62-jähriger Mann mit Glasflasche ins Gesicht geschlagen
  • 21-jähriger Täter konnte gefasst werden

Wie geht’s weiter?

  • Poseck kündigt weitere Unterstützung und konsequentes Vorgehen gegen queerfeindliche Straftaten an
  • Die Polizei soll bei Vorfällen künftig weiter ermitteln und Betroffene bestmöglich unterstützen, trotz Hinweis auf ein Dunkelfeld
  • Zunehmende queerfeindlich motivierte Straftaten in Hessen werden weiter als Schwerpunkt adressiert
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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