Hessen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: Zoll entdeckt Diamantenschmuggel in Frankfurt
Frankfurt am Main () – Am Frankfurter Flughafen haben Zoll und Bundespolizei einen mutmaßlichen Diamantenschmuggel vereitelt. Wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main, das Zollfahndungsamt und die Bundespolizeidirektion Flughafen am Donnerstag mitteilten, entdeckten Beamte bei einer Kontrolle am Mittwoch insgesamt 11.276 Rohdiamanten im Gepäck eines Reisenden.
Der 53-jährige Mann war aus Angola eingereist und hatte die Edelsteine in einem doppelten Boden seines Handgepäckkoffers versteckt.
Er hatte die Diamanten nicht beim Zoll angemeldet und konnte auch das erforderliche Kimberley-Zertifikat nicht vorlegen, das belegt, dass es sich nicht um sogenannte ‚Blutdiamanten‘ handelt. Die Fahnder des Zollfahndungsamts nahmen den Mann fest und stellten die Steine sicher.
Der Beschuldigte wurde dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete.
Ihm wird Verstoß gegen das Außenwirtschaftsrecht und Hinterziehung von Einfuhrabgaben vorgeworfen. Der genaue Steuerschaden muss noch durch ein Gutachten ermittelt werden.
Die Ermittlungen dauern an.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Frau vor Informationstafel am Frankfurter Flughafen |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Zoll und Bundespolizei vereiteln mutmaßlichen Diamantenschmuggel am Frankfurter Flughafen
- 53-jähriger Mann aus Angola mit 11.276 Rohdiamanten im Gepäck festgenommen
- Keine Anmeldung beim Zoll und fehlendes Kimberley-Zertifikat, Untersuchungshaft angeordnet
Warum ist das wichtig?
- Verhinderung von illegalem Diamantenschmuggel schützt den internationalen Handel.
- Kontrolle und Regulierung verhindern den Fluss von Blutdiamanten und deren Beitrag zu Konflikten.
- Rechtliche Schritte gegen Schmuggler stärken die Einhaltung von Außenwirtschaftsrecht und Steuergesetzen.
Wer ist betroffen?
- 53-jähriger Mann aus Angola
- Zoll und Bundespolizei
- Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main
Zahlen/Fakten?
- 11.276 Rohdiamanten im Gepäck eines Reisenden entdeckt
- 53-jähriger Mann aus Angola eingereist
- Keine Angabe
Wie geht’s weiter?
- Weitere Ermittlungen durchführen
- Gutachten zum Steuerschaden erstellen
- Rechtliche Schritte gegen den Beschuldigten einleiten
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