Hessen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Razzia gegen illegalen Handel in Frankfurt
Frankfurt () – Bei einer groß angelegten Razzia in Frankfurt haben mehr als 100 Einsatzkräfte verschiedener Behörden am Dienstagabend neun Kioske kontrolliert. Dabei stellten sie erhebliche Mengen Lachgas und illegale Arzneimittel sicher, wie das Polizeipräsidium Frankfurt am Main mitteilte.
Es wurden insgesamt 15 Strafanzeigen gefertigt.
Die koordinierten Kontrollen fanden zeitgleich in mehreren Stadtteilen wie dem Bahnhofsviertel, Höchst und der Innenstadt statt. Beteiligt waren unter anderem die Stadtpolizei, der Zoll, die Steuerfahndung und die Staatsanwaltschaft.
Beschlagnahmt wurden mehr als 200 Kilogramm Lachgas in Kartuschen sowie 26 Tabletten illegaler Arzneimittel. Gegen eine Person besteht zudem der Verdacht des unerlaubten Aufenthalts.
Die Aktion wurde gegen 21:30 Uhr beendet.
Es handele sich um die bundesweit erste groß angelegte Kontrollaktion dieser Art gegen den illegalen Lachgashandel. Vergleichbare Kontrollen sollen auch künftig durchgeführt werden.
Seit dem 12. April gilt zudem ein neues Gesetz, das den Verkauf von Lachgas an Minderjährige und den Vertrieb größerer Gebinde verbietet.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Razzia in Frankfurt mit über 100 Einsatzkräften in neun Kiosken
- 200 kg Lachgas und 26 illegale Arzneimittel sichergestellt
- 15 Strafanzeigen erstellt, Verdacht auf unerlaubten Aufenthalt bei einer Person
Warum ist das wichtig?
- Bekämpfung des illegalen Lachgashandels
- Schutz von Minderjährigen durch neues Gesetz
- Prävention von Drogenmissbrauch und illegalem Arzneimittelvertrieb
Wer ist betroffen?
- Kioskbetreiber
- Personen im Bahnhofsviertel, Höchst und Innenstadt
- Minderjährige
Zahlen/Fakten?
- Mehr als 100 Einsatzkräfte beteiligt
- 200 Kilogramm Lachgas in Kartuschen beschlagnahmt
- 26 Tabletten illegaler Arzneimittel sichergestellt
- 15 Strafanzeigen gefertigt
- Aktion beendet um 21:30 Uhr
Wie geht’s weiter?
- Vergleichbare Kontrollen sollen auch künftig durchgeführt werden
- Weitere Ermittlungen wegen illegalen Arzneimitteln
- Überprüfung des Verdachts des unerlaubten Aufenthalts
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