Hessen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Bildung und Stadtentwicklung in Frankfurt
Frankfurt () – Das Gelände der Bundesbank in Frankfurt-Bockenheim soll künftig den Neubau einer Europäischen Schule beherbergen. Dies teilte Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) am Mittwoch mit.
Die Stadt sieht in der rund zehn Hektar großen Fläche eine überzeugende Lösung, da sie als Gemeinbedarf für Schulen ausgewiesen ist und eine direkte Umsetzung nach einem Kaufvertrag ermöglichen würde.
Die bisher diskutierte Alternative am Ratsweg ist damit vom Tisch, und die Dippemess bleibt an ihrem angestammten Platz. Der Oberbürgermeister kündigte die Einsetzung einer Arbeitsgruppe an, um die weiteren Schritte zu koordinieren.
Ein Wertgutachten soll den Preis für die Flächen und Gebäude ermitteln.
Die Bundesbank hatte zuvor verkündet, ihre Zentrale in Bockenheim aufzugeben und eine neue Immobilie im Stadtgebiet zu erwerben. Das Goldlager soll jedoch mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen am Standort verbleiben.
Durch den geplanten Lückenschluss der U-Bahn-Linie U4 wird das Gebiet künftig besser an den öffentlichen Nahverkehr angebunden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Deutsche Bundesbank (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Neubau einer Europäischen Schule auf dem Gelände der Bundesbank in Frankfurt-Bockenheim geplant.
- Alternative Standort am Ratsweg verworfen, Dippemess bleibt erhalten.
- Arbeitsgruppe zur Koordination der nächsten Schritte angekündigt.
Warum ist das wichtig?
- Schaffung von Bildungsinfrastruktur mit Europäischer Schule
- Verbessertes Nahverkehrsanbindung durch U-Bahn-Lückenschluss
- Nutzung des Bundesbankgeländes als Gemeinbedarf fördert städtische Entwicklung
Wer ist betroffen?
- Anwohner von Frankfurt-Bockenheim
- Schüler und Eltern, die die europäische Schule besuchen werden
- Bundesbank und deren Mitarbeiter
Zahlen/Fakten?
- 10 Hektar große Fläche für Neubau einer Europäischen Schule
- Bundesbank gibt Zentrale in Bockenheim auf
- Goldlager bleibt am bestehenden Standort
Wie geht’s weiter?
- Einsetzung einer Arbeitsgruppe zur Koordination der nächsten Schritte
- Erstellung eines Wertgutachtens zur Ermittlung des Preises für die Flächen und Gebäude
- Verbesserung der Anbindung durch den Lückenschluss der U-Bahn-Linie U4
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