Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesundheitspolitik in Hamburg: Notfallversorgung gefordert
Hamburg () – Die Linke in der Hamburger Bürgerschaft fordert eine sofortige Notfalllösung für die Gesundheitsversorgung im Stadtteil Wilhelmsburg. Die Fraktion wirft dem rot-grünen Senat schweres Versagen vor, da nach der Schließung des Krankenhauses Groß-Sand erhebliche Versorgungslücken entstanden seien und eine angekündigte Stadtteilklinik nicht in Sicht sei, sagten die gesundheitspolitischen Sprecher am Mittwoch.
Der gesundheitspolitische Sprecher Deniz Celik sprach von „politisch organisierter Unterversorgung“.
Tausende Patienten hätten ihre Notfallversorgung verloren, während Arztpraxen überlastet und umliegende Krankenhäuser überfordert seien. Konkret verlangt die Linke in einem Antrag eine rund um die Uhr verfügbare chirurgische und internistische Akutversorgung, neue Arztsitze sowie ein verbindliches Konzept für eine Stadtteilklinik mit Umsetzung bis spätestens 2027.
Der Wahlkreisabgeordnete Kay Jäger kritisierte zudem, dass die Beschäftigten des geschlossenen Krankenhauses verunsichert seien, und forderte verbindliche Übernahmeangebote für sie.
Die Linke pocht auf eine öffentliche, gemeinwohlorientierte Trägerschaft für die künftige Klinik und lehnt eine profitorientierte Führung ab.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Notfallaufnahme (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Die Linke in Hamburg fordert eine sofortige Notfalllösung für die Gesundheitsversorgung in Wilhelmsburg.
- Nach der Schließung des Krankenhauses Groß-Sand seien erhebliche Versorgungslücken entstanden.
- Die Linke verlangt eine 24/7 akutmedizinische Versorgung und ein verbindliches Konzept für eine Stadtteilklinik bis 2027.
Warum ist das wichtig?
- Notfallversorgung für Tausende Patienten notwendig, da Schließung des Krankenhauses Versorgungslücken hinterlässt
- Politische Verantwortung des Senats für die aktuelle Unterversorgung im Gesundheitswesen
- Forderung nach gemeinwohlorientierter Gesundheitsversorgung anstelle von profitorientierter Führung
Wer ist betroffen?
- Patienten in Wilhelmsburg
- Beschäftigte des geschlossenen Krankenhauses Groß-Sand
- Anwohner der Region
Zahlen/Fakten?
- Notfallversorgung in Wilhelmsburg stark beeinträchtigt
- Forderung nach 24/7 chirurgischer und internistischer Akutversorgung
- Umsetzung eines Konzepts für eine Stadtteilklinik bis spätestens 2027
Wie geht’s weiter?
- Sofortige Notfalllösung für die Gesundheitsversorgung in Wilhelmsburg
- Rund um die Uhr verfügbare chirurgische und internistische Akutversorgung bis spätestens 2027
- Verbindliche Übernahmeangebote für Beschäftigte des geschlossenen Krankenhauses
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