Linke fordert Monitoring zu Gewalt gegen Frauen in Hamburg

26. November 2025
1 min Lesezeit

Linke fordert Monitoring zu Gewalt gegen Frauen in Hamburg

Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Gewalt gegen Frauen in Hamburg

() – Die Linke-Fraktion in der Hamburger Bürgerschaft hat ein systematisches Monitoring zu geschlechtsspezifischer Gewalt und Tötungen an Frauen und Mädchen gefordert. Wie die Fraktion mitteilte, soll eine unabhängige Stelle Fälle erfassen und auswerten, um strukturelle Ursachen von Gewalt sichtbar zu machen.

Die frauenpolitische Sprecherin Hila Latifi erklärte, die aktuellen Zahlen zu häuslicher und familiärer Gewalt seien erschütternd.

Besonders im digitalen Bereich seien die Gewaltformen drastisch angestiegen. In diesem Jahr wurden bereits sechs partnerschaftliche Tötungen an Frauen registriert, drei davon innerhalb eines Monats.

Ko-Fraktionsvorsitzender David Stoop kritisierte, dass sowohl der Opferschutz als auch die Präventionsarbeit mit jungen Männern in Hamburg nicht ausreichend finanziert seien.

Die Frauenhäuser seien überlastet und es bestehe seit Jahren die dringende Notwendigkeit, die Kapazitäten auszuweiten. Ein entsprechender Antrag der Linksfraktion zu den letzten Haushaltsverhandlungen wurde abgelehnt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Linken-Parteitag (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Linke-Fraktion in Hamburg fordert systematisches Monitoring zu geschlechtsspezifischer Gewalt und Tötungen an Frauen und Mädchen.
  • Sechs partnerschaftliche Tötungen an Frauen in diesem Jahr, drei davon innerhalb eines Monats.
  • Ko-Fraktionsvorsitzender kritisiert unzureichende Finanzierung von Opferschutz und Präventionsarbeit.

Warum ist das wichtig?

  • Systematisches Monitoring kann strukturelle Ursachen für Gewalt aufdecken.
  • Aktuelle Zahlen zu Gewalt sind alarmierend und erfordern verstärkten Opferschutz.
  • Überlastung der Frauenhäuser zeigt dringenden Bedarf an Kapazitätserweiterung.

Wer ist betroffen?

  • Frauen und Mädchen
  • Opfer von häuslicher und familiärer Gewalt
  • Frauenhäuser

Zahlen/Fakten?

  • 6 partnerschaftliche Tötungen an Frauen in diesem Jahr
  • 3 Tötungen innerhalb eines Monats
  • Frauenhäuser sind überlastet, Kapazitätserweiterung notwendig

Wie geht’s weiter?

  • Ein systematisches Monitoring zu geschlechtsspezifischer Gewalt soll etabliert werden.
  • Notwendigkeit zur Ausweitung der Kapazitäten in Frauenhäusern.
  • Forderung nach besserer Finanzierung von Opferschutz und Präventionsarbeit.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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