Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Initiative gegen geschlechtsspezifische Gewalt in Hamburg
Hamburg () – Die Linksfraktion hat für die morgige Bürgerschaftssitzung einen Antrag auf ein Monitoring zu geschlechtsspezifischer Gewalt und Tötungen an Frauen und Mädchen gestellt. Ziel sei eine kontinuierliche und systematische Datenerhebung, um bestehende Lücken zu schließen und Entwicklungen transparent zu machen, teilte die Fraktion am Dienstag mit.
Hila Latifi, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion, sagte, dass Femizide der brutalste Ausdruck patriarchaler Gewalt seien.
Besonders gefährdet seien Frauen, wenn sie sich trennen oder Kontrolle zurückgewinnen wollen. Auch rassifizierte Frauen, Frauen mit Behinderung, mit eheabhängigem Aufenthaltstitel oder in prekären Arbeitsverhältnissen seien betroffen.
Latifi betonte, dass es zwar Zahlen zu Mord und Totschlag gebe, jedoch unklar sei, wie viele dieser Taten tatsächlich geschlechtsspezifisch motiviert seien.
Das sei nicht nur ein statistisches, sondern auch ein politisches Problem. Eine unabhängige Monitoringstelle sei notwendig, um Taten zu erfassen, Fälle auszuwerten und klare Empfehlungen für Prävention und Schutz zu entwickeln.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Demonstrantin gegen Gewalt an Frauen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Linksfraktion stellt Antrag auf Monitoring zu geschlechtsspezifischer Gewalt und Tötungen an Frauen und Mädchen.
- Ziel ist kontinuierliche Datenerhebung zur Schließung bestehender Lücken.
- Femizide gelten als brutalster Ausdruck patriarchaler Gewalt.
Warum ist das wichtig?
- kontinuierliche Datenerhebung zu geschlechtsspezifischer Gewalt notwendig
- Aufdeckung und Schließung bestehender Informationslücken
- Entwicklung klarer Präventions- und Schutzmaßnahmen erforderlich
Wer ist betroffen?
- Frauen, die sich trennen oder Kontrolle zurückgewinnen wollen
- rassifizierte Frauen
- Frauen mit Behinderung, mit eheabhängigem Aufenthaltstitel oder in prekären Arbeitsverhältnissen
Zahlen/Fakten?
- Antrag auf Monitoring zu geschlechtsspezifischer Gewalt und Tötungen an Frauen und Mädchen
- Ziel: kontinuierliche und systematische Datenerhebung
- Femizide als Ausdruck patriarchaler Gewalt
Wie geht’s weiter?
- Antrag auf Monitoring zu geschlechtsspezifischer Gewalt in der Bürgerschaftssitzung
- Einführung einer unabhängigen Monitoringstelle zur Datenerfassung und -auswertung
- Entwicklung von Empfehlungen für Prävention und Schutz
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