Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Entwicklung der Kriminalität in Hamburg
Hamburg () – Die Kriminalität in Hamburg ist im vergangenen Jahr erneut gesunken. Die Zahl der von der Polizei erfassten Straftaten ging um 5 Prozent auf insgesamt 213.596 Fälle zurück, wie Innensenator Andy Grote (SPD), Polizeipräsident Falk Schnabel und der Leiter des Landeskriminalamtes, Jan Hieber, am Donnerstag mitteilten.
Damit setzt sich der positive Trend aus dem Vorjahr fort.
Die Aufklärungsquote stieg auf 49,1 Prozent und erreichte damit den höchsten Wert seit 28 Jahren.
Besonders erfreulich ist die Entwicklung bei der Gewaltkriminalität, die nach einem Anstieg in den Vorjahren nun um 5,4 Prozent auf 8.514 Taten sank. Deutlich zurückgegangen sind auch Straftaten mit Messern und Schusswaffen.
Die Zahl der Taten, bei denen ein Messer eingesetzt wurde, verringerte sich um 34,6 Prozent auf 261 Fälle – der niedrigste Stand seit Beginn dieser Erfassung im Jahr 2019. Die Zahl der Straftaten mit Schusswaffen sank um 12 Prozent auf 262 Taten.
Rückgänge verzeichnete die Polizei in allen sieben Hamburger Bezirken, besonders stark in Harburg (-9,3 Prozent), Mitte (-6,6 Prozent) und Altona (-6,5 Prozent).
Auch bei Eigentumsdelikten wie Wohnungseinbrüchen, Taschendiebstahl und Fahrraddiebstahl gab es deutliche Rückgänge. Angestiegen ist hingegen die Zahl der angezeigten Vergewaltigungen um 11,9 Prozent, was die Polizei auf eine gestiegene Anzeigebereitschaft zurückführt.
Bei mehr als 80 Prozent dieser Taten bestand bereits eine Vorbeziehung zum Tatverdächtigen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Kriminalität in Hamburg sank um 5 Prozent auf 213.596 Straftaten.
- Aufklärungsquote erreichte mit 49,1 Prozent den höchsten Wert seit 28 Jahren.
- Rückgang bei Gewaltkriminalität und Straftaten mit Waffen, Anstieg bei angezeigten Vergewaltigungen.
Warum ist das wichtig?
- Rückgang der Kriminalität fördert das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung.
- Steigende Aufklärungsquote zeigt Effektivität der Polizeiarbeit.
- Positive Entwicklung in der Gewaltkriminalität und Eigentumsdelikten steigert das Vertrauen in die öffentliche Ordnung.
Wer ist betroffen?
- Einwohner von Hamburg
- Opfer von Gewaltkriminalität
- Betroffene von Eigentumsdelikten
Zahlen/Fakten?
- Straftaten in Hamburg gesunken um 5% auf 213.596 Fälle
- Aufklärungsquote gestiegen auf 49,1%, höchster Wert seit 28 Jahren
- Gewaltkriminalität gesunken um 5,4% auf 8.514 Taten
- Messerangriffe um 34,6% verringert auf 261 Fälle
- Schusswaffentaten gesunken um 12% auf 262
- Rückgänge in allen sieben Bezirken, stärkster Rückgang in Harburg (-9,3%)
- Vergewaltigungen gestiegen um 11,9%
Wie geht’s weiter?
- Weiterer Rückgang der Kriminalität in Hamburg erwartet
- Fortführung der Maßnahmen zur Gewaltprävention
- Steigerung der Anzeigebereitschaft weiterhin beobachten
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