Grüne fordern mehr Toiletten an Hamburger Bahnhöfen

16. Januar 2026
1 min Lesezeit

Grüne fordern mehr Toiletten an Hamburger Bahnhöfen

Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaftliche Bedürfnisse in Hamburg-Nord

() – Die Grünen-Fraktion in Hamburg-Nord hat die verbindliche Planung von öffentlichen Toiletten an U- und S-Bahnhöfen gefordert. Dies teilte der Bezirksabgeordnete Christoph Reiffert mit.

Die Bezirksversammlung Nord beschloss am Donnerstag einstimmig, dass bei Neubauten und größeren Umbauten von Schnellbahnhaltestellen sanitäre Anlagen von Anfang an geprüft und eingeplant werden müssen.

Reiffert verwies auf ein Grundbedürfnis aller Menschen. Gerade ältere Menschen würden aus Sorge, unterwegs keine Toilette zu finden, Wege vermeiden oder zu wenig trinken, was zu gesundheitlichen Problemen führen könne.

In Hamburg-Nord gebe es in weit weniger als der Hälfte der Bahnhöfe eine öffentliche Toilette, obwohl sich an belebten Stationen wie der Kellinghusenstraße täglich über 60.000 Menschen aufhielten.

Der Beschluss soll verhindern, dass Planungschancen ungenutzt verstreichen, wie es etwa beim Bau eines zweiten Zugangs am U-Bahnhof Habichtstraße geschehen sei. Dort konnte eine Toilette nicht mehr berücksichtigt werden, weil der Wunsch zu spät geäußert wurde.

Der Antrag wurde bei Enthaltung der AfD-Fraktion angenommen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Hamburger S- und U-Bahnhof Sternschanze

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Die Grünen-Fraktion in Hamburg-Nord fordert verbindliche Planung von öffentlichen Toiletten an U- und S-Bahnhöfen.
  • Die Bezirksversammlung Nord beschloss einstimmig, dass sanitäre Anlagen bei Neubauten und größeren Umbauten eingeplant werden müssen.
  • In Hamburg-Nord gibt es an weniger als der Hälfte der Bahnhöfe eine öffentliche Toilette.

Warum ist das wichtig?

  • Verbesserung der Lebensqualität für alle Bürger, insbesondere für ältere Menschen
  • Gesundheitliche Probleme durch unzureichende Toiletteninfrastruktur vermeiden
  • Verhindern von ungenutzten Planungschancen bei Neubauten und Umbauten

Wer ist betroffen?

  • ältere Menschen
  • Menschen an belebten Bahnhöfen
  • Nutzer von U- und S-Bahnhöfen

Zahlen/Fakten?

  • In Hamburg-Nord gibt es in weniger als der Hälfte der Bahnhöfe öffentliche Toiletten.
  • An der belebten Station Kellinghusenstraße halten täglich über 60.000 Menschen.
  • Der Antrag zur Planung öffentlicher Toiletten wurde bei Enthaltung der AfD-Fraktion angenommen.

Wie geht’s weiter?

  • Verbindliche Planung öffentlicher Toiletten an U- und S-Bahnhöfen umsetzen
  • Bei Neubauten und größeren Umbauten sanitäre Anlagen von Anfang an berücksichtigen
  • Gesundheitsrisiken aufgrund fehlender Toiletten für ältere Menschen reduzieren
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Don't Miss