Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Integration in Hamburg-Nord
Hamburg () – Die Grünen im Bezirk Hamburg-Nord haben die Einrichtung einer Integrationskonferenz für den Bezirk gefordert. Das hat die Fraktion am Freitag mitgeteilt.
Rund 34 Prozent der Menschen in Hamburg-Nord haben einen Migrationshintergrund. Mit der Konferenz solle die vielfältige Integrationsarbeit im Bezirk besser vernetzt, strategisch weiterentwickelt und politisch sichtbarer gemacht werden.
„Gesellschaftliche und kulturelle Vielfalt ist Realität in unserem Bezirk und eine Stärke“, sagte Anil Kaputanoglu, Sprecher für Integration der Grünen.
Viele Ehrenamtliche und Hauptamtliche leisteten mit meist knappen Ressourcen wichtige Integrationsarbeit. Die Konferenz solle die Arbeit der Akteure würdigen, die Communities unterstützen sowie Empowerment, Selbstwirksamkeit und Teilhabe fördern.
Der Runde Tisch Integration biete bereits eine Plattform für den Austausch, die Konferenz sei eine notwendige Ergänzung für einen größeren und strukturierteren Rahmen.
In den Bezirken Hamburg-Mitte und Harburg gibt es nach Angaben der Grünen seit über einem Jahrzehnt regelmäßige Integrationskonferenzen mit guten Ergebnissen und starker Resonanz. Der Antrag der Grünen wird in der öffentlichen Sitzung der Bezirksversammlung am 25. Juni ab 18 Uhr beraten.
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