Brandenburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Landwirtschaft: Newcastle Disease in Brandenburg
Potsdam () – Im Land Brandenburg sind weitere Ausbrüche der Newcastle Disease bei Geflügel festgestellt worden. Das teilte das Landwirtschaftsministerium am Mittwoch mit.
Damit steigt die Gesamtzahl der Ausbrüche in diesem Jahr auf 18. Im Landkreis Oder-Spree wurde in zwei Masthähnchenbetrieben mit insgesamt etwa 143.000 Tieren das Virus nachgewiesen. Im Landkreis Dahme-Spreewald kam es in einem bereits betroffenen Betrieb zu einem weiteren Nachweis in Stallanlagen mit rund 130.000 Tieren.
Die Bestände wurden gesperrt.
Die zuständigen Veterinärämter haben die erforderlichen Maßnahmen eingeleitet. Dazu gehören die tierschutzgerechte Tötung der Tiere sowie die Einrichtung von Schutzzonen im Radius von mindestens drei Kilometern und Überwachungszonen von mindestens zehn Kilometern um die betroffenen Betriebe.
Die epidemiologischen Ermittlungen zur Nachverfolgung von Tier- und Personenbewegungen werden fortgesetzt.
Das Ministerium appelliert an alle Geflügelhalter, ihre Biosicherheitsmaßnahmen zu überprüfen und zu optimieren. Auch in geimpften Herden sollten bei unklaren Todesfällen oder Leistungseinbrüchen Labortests veranlasst werden.
Für Menschen ist das Virus ungefährlich, bei engem Kontakt kann es lediglich zu Bindehautentzündungen kommen. Die aktuell zirkulierenden Viren gehören zu einem Genotyp, der derzeit vor allem in osteuropäischen Ländern wie Polen und Tschechien vorkommt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Hühner (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Weitere Ausbrüche der Newcastle Disease bei Geflügel in Brandenburg festgestellt.
- Gesamtzahl der Ausbrüche in diesem Jahr steigt auf 18.
- Bestände wurden gesperrt, erforderliche Maßnahmen wie Tötung der Tiere und Einrichtung von Schutzzonen eingeleitet.
Warum ist das wichtig?
- Kontrolle der Ausbreitung von Newcastle Disease wichtig für Geflügelbestände und Tiergesundheit
- Schutzmaßnahmen zur Verhinderung weiterer Infektionen unerlässlich
- Prävention durch Überprüfung der Biosicherheitsmaßnahmen notwendig
Wer ist betroffen?
- Geflügelhalter
- Tiere in Masthähnchenbetrieben
- Veterinärämter
Zahlen/Fakten?
- 18 Ausbrüche der Newcastle Disease in Brandenburg in diesem Jahr
- Etwa 143.000 Tiere in zwei Masthähnchenbetrieben betroffen
- Rund 130.000 Tiere in einem weiteren betroffenen Betrieb
Wie geht’s weiter?
- Epidemiologische Ermittlungen zur Nachverfolgung der Tier- und Personenbewegungen fortsetzen
- Biosicherheitsmaßnahmen von Geflügelhaltern überprüfen und optimieren
- Labortests bei unklaren Todesfällen oder Leistungseinbrüchen in geimpften Herden veranlassen
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