BSW Brandenburg kritisiert Tarifabschluss für öffentlichen Dienst als unzureichend

16. Februar 2026
1 min Lesezeit

BSW Brandenburg kritisiert Tarifabschluss für öffentlichen Dienst als unzureichend

Brandenburg - Was ist passiert – was dahinter steckt

Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst Brandenburg

() – Die Brandenburger Landtagsfraktion BSW hat den neuen Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst als „wichtigen Schritt, aber noch deutlich zu wenig“ bewertet. Das teilte der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Fraktion, Andreas Kutsche, am Montag mit.

Positiv sei die Angleichung beim Kündigungsschutz zwischen Ost und West, eine vollständige Gleichstellung bleibe aber auch 36 Jahre nach der Wiedervereinigung aus.

Kritisch sieht die Fraktion die vereinbarte Entgelterhöhung von 5,8 Prozent in drei Stufen bis 2027. Diese sei angesichts hoher Lebenshaltungskosten und vergangener Preissteigerungen zu gering, um den realen Kaufkraftverlust vieler Beschäftigter auszugleichen. Die lange Laufzeit des Tarifvertrags bis 2027 nehme den Beschäftigten die Möglichkeit, zeitnah auf neue Preisentwicklungen zu reagieren.

Zwar begrüßt die BSW die Verbesserungen bei den Ausbildungszulagen.

Angesichts des Fachkräftemangels in Kitas, Schulen und Krankenhäusern brauche es jedoch deutlich stärkere finanzielle und strukturelle Anreize. Der Abschluss bleibe hinter dem Notwendigen zurück, um einen leistungsfähigen öffentlichen Dienst zu sichern.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Andreas Kutsche (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • BSW bewertet neuen Tarifabschluss für öffentlichen Dienst als unzureichend.
  • Angleichung beim Kündigungsschutz zwischen Ost und West positiv, vollständige Gleichstellung fehlt.
  • Entgelterhöhung von 5,8 Prozent bis 2027 als zu gering angesehen.

Warum ist das wichtig?

  • Angleichung des Kündigungsschutzes zwischen Ost und West wichtig für Gleichstellung
  • Geplante Entgelterhöhung zu gering angesichts hoher Lebenshaltungskosten
  • Notwendigkeit von stärkeren Anreizen zur Sicherung eines leistungsfähigen öffentlichen Dienstes

Wer ist betroffen?

  • Beschäftigte im öffentlichen Dienst
  • Auszubildende in Kitas, Schulen und Krankenhäusern
  • Arbeitnehmer in Ost- und Westdeutschland

Zahlen/Fakten?

  • Entgelterhöhung von 5,8 Prozent in drei Stufen bis 2027
  • 36 Jahre nach der Wiedervereinigung weiterhin keine vollständige Gleichstellung beim Kündigungsschutz
  • Verbesserung der Ausbildungszulagen, aber mehr Anreize nötig wegen Fachkräftemangel

Wie geht’s weiter?

  • Kritik an der Entgelterhöhung von 5,8 Prozent bis 2027
  • Forderung nach stärkeren Anreizen für Fachkräfte in Kitas, Schulen und Krankenhäusern
  • Notwendigkeit für zeitnahe Anpassungen an Preisentwicklungen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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