Brandenburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Brandenburg: Wasserpolitik im Fokus
Potsdam () – Die Brandenburger Bündnisgrünen verlangen verbindliche Regeln und einen fairen Umgang mit der Ressource Wasser im geplanten neuen Landeswassergesetz. Das teilte der Landesvorsitzende Clemens Rostock am Donnerstag mit.
Besonders bei den Wassernutzungsentgelten müsse verhindert werden, dass private Haushalte stärker belastet werden, während große Verbraucher wie Industrie oder Bergbau Sonderkonditionen erhalten.
„Es darf nicht sein, dass private Haushalte am Ende mehr zahlen, während große Verbraucher wie Industrie oder Bergbau weiterhin Sonderkonditionen bekommen“, sagte Rostock.
Die Bundestagsabgeordnete Andrea Lübcke betonte, viele Menschen fragten sich zu Recht, warum sie sparen und höhere Preise hinnehmen sollten, während große Konzerne kaum spürbar zur Kasse gebeten werden. Ein faires Wassernutzungsentgelt sei entscheidend für eine gerechte Lastenverteilung.
Brandenburg spüre bereits heute die Folgen der Klimakrise mit sinkenden Grundwasserständen und trockenen Sommern.
Viele Gewässer seien in einem schlechten Zustand. Die Grünen fordern den Vorrang der Trinkwasserversorgung vor anderen Nutzungen sowie mehr Wasserrückhalt durch Renaturierung und Entsiegelung.
Erste Entwürfe für das neue Gesetz werden im kommenden Jahr erwartet.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Wasserzähler (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Brandenburger Bündnisgrüne fordern verbindliche Regeln im neuen Landeswassergesetz.
- Private Haushalte sollen nicht stärker belastet werden als große Verbraucher wie Industrie oder Bergbau.
- Erste Entwürfe für das neue Gesetz werden im kommenden Jahr erwartet.
Warum ist das wichtig?
- Sicherstellung eines fairen Umgangs mit Wasserressourcen
- Verhinderung ungleicher Belastungen zwischen privaten Haushalten und der Industrie
- Notwendigkeit von Maßnahmen gegen die Folgen der Klimakrise und Gewässerverunreinigungen
Wer ist betroffen?
- private Haushalte
- große Verbraucher (Industrie, Bergbau)
- viele Menschen (allgemeine Bevölkerung)
Zahlen/Fakten?
- Private Haushalte könnten höher belastet werden als große Verbraucher wie Industrie oder Bergbau.
- Brandenburg leidet bereits unter niedrigen Grundwasserständen und trockenen Sommern.
- Viele Gewässer befinden sich in einem schlechten Zustand.
Wie geht’s weiter?
- Verbindliche Regeln für den Umgang mit Wasser im neuen Landeswassergesetz
- Faire Wassernutzungsentgelte für private Haushalte im Vergleich zu großen Verbrauchern
- Erste Entwürfe für das neue Gesetz werden im kommenden Jahr erwartet
- 2. Bundesliga: Düsseldorf und Braunschweig punkten im Kellerkampf - 24. April 2026
- Mineralölverband verspricht Weitergabe von Steuersenkung - 24. April 2026
- Gewinnzahlen Eurojackpot vom Freitag (24.04.2026) - 24. April 2026

