Brandenburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Agrarpolitik in Brandenburg: Ökologischer Fortschritt
Potsdam () – Der Anteil der ökologisch bewirtschafteten Flächen in Brandenburg hat sich im vergangenen Jahr auf hohem Niveau stabilisiert. Wie das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz mitteilte, wurden 2025 insgesamt 17,6 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche nach ökologischen Kriterien bewirtschaftet.
Das entspricht 227.136 Hektar von insgesamt 1.286.200 Hektar. Damit zählt Brandenburg weiterhin zu den Bundesländern mit dem höchsten Öko-Flächenanteil.
Die Zahl der ökologisch wirtschaftenden Betriebe stieg 2025 auf 1.634, was einem Zuwachs von 13 Unternehmen gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt betonte die Bedeutung des Ökolandbaus in der aktuell wirtschaftlich anspruchsvollen Lage. ‚Wir setzen uns weiterhin für die Stärkung der Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen ein‘, sagte sie. Ziel sei es, die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft zu sichern und regionale Wertschöpfungsketten zu stärken.
Gefördert werden derzeit drei Öko-Modellregionen, die sich mit Bio-Obst und -Gemüse aus dem Havelland, Logistiklösungen in der Prignitz-Ruppin und der Verwendung regionaler Bioprodukte in der Außer-Haus-Verpflegung im Landkreis Barnim beschäftigen.
Zudem unterstützt das Land vier Wertschöpfungsketten-Projekte. Für 2026 sind wieder Brandenburger Bio-Marktinformationsgespräche zu Themen wie Logistik und Vermarktung geplant.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bauer mit Traktor (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Anteil der ökologisch bewirtschafteten Flächen in Brandenburg stabil bei 17,6 Prozent.
- Zahl der ökologisch wirtschaftenden Betriebe stieg auf 1.634.
- Drei Öko-Modellregionen und vier Wertschöpfungsketten-Projekte werden gefördert.
Warum ist das wichtig?
- Stabilisierung des Anteils ökologisch bewirtschafteter Flächen wichtig für nachhaltige Landwirtschaft.
- Zuwachs an ökologischen Betrieben fördert regionale Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit.
- Unterstützung von Projekten und Modellregionen stärkt die Marktentwicklung für Bio-Produkte.
Wer ist betroffen?
- Landwirtschaftliche Betriebe in Brandenburg
- Verbraucher von ökologischen Produkten
- Regionen mit Förderschwerpunkten
Zahlen/Fakten?
- 17,6 % der landwirtschaftlich genutzten Fläche in Brandenburg ökologisch bewirtschaftet
- 227.136 Hektar ökologisch bewirtschaftete Fläche
- 1.634 ökologisch wirtschaftende Betriebe, Zuwachs von 13 im Vergleich zum Vorjahr
Wie geht’s weiter?
- Stärkung der Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen
- Fortführung der Förderungen für Öko-Modellregionen
- Planung von Brandenburger Bio-Marktinformationsgesprächen für 2026
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