Berlin - Was ist passiert – was dahinter steckt
Berliner Drogenpolitik: Fortführung von Hilfsprojekten
Berlin () – Die SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hat sich für die Fortführung der im Rahmen des Sicherheitsgipfels beschlossenen Projekte gegen Drogenkonsum im öffentlichen Raum ausgesprochen. Das teilte die Fraktion am Donnerstag mit.
Besonders belastete Orte wie der Leopoldplatz, das Kottbusser Tor und der Görlitzer Park benötigten weiterhin niedrigschwellige Hilfsangebote, Konsumräume und wirksame Prävention.
Die gesundheitspolitische Sprecherin Bettina König sagte, eine menschenwürdige Suchtpolitik dürfe nicht nur auf Verdrängung setzen, sondern müsse Unterstützung anbieten. Die über die SPD-geführte Senatsverwaltung für Gesundheit finanzierten Hilfsangebote seien gesichert und würden fortgeführt.
Allein 2026 fließen demnach rund 6 Millionen Euro aus dem Einzelplan Gesundheit in Projekte im Bezirk Mitte.
Die drogenpolitische Sprecherin Tamara Lüdke sagte, der Regierende Bürgermeister habe Ende 2025 öffentlich zugesagt, dass die Projekte an den besonders belasteten Orten weiterlaufen könnten. Diese Zusage müsse gelten, da Sicherheit durch stabile Hilfestrukturen entstehe, nicht durch kurzfristige Haushaltsentscheidungen.
Die Fraktion setze sich für eine zuverlässige Verstetigung der Maßnahmen ein und fordere eine schnelle haushalterische Lösung.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizisten im Görlitzer Park (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- SPD-Fraktion in Berlin spricht sich für Fortführung von Projekten gegen Drogenkonsum im öffentlichen Raum aus.
- Besondere Orte wie Leopoldplatz, Kottbusser Tor und Görlitzer Park benötigen niedrigschwellige Hilfsangebote.
- Finanzielle Mittel von rund 6 Millionen Euro für Projekte im Bezirk Mitte bis 2026 sind gesichert.
Warum ist das wichtig?
- Fortführung von Hilfsangeboten gegen Drogenkonsum wichtig für die öffentliche Sicherheit.
- Berücksichtigung von besonders belasteten Orten notwendig für eine nachhaltige Suchtpolitik.
- Verlässliche finanzielle Mittel erforderlich für stabile Hilfestrukturen.
Wer ist betroffen?
- Anwohner der belasteten Orte wie Leopoldplatz, Kottbusser Tor und Görlitzer Park
- Drogenkonsumenten
- SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus
Zahlen/Fakten?
- Rund 6 Millionen Euro fließen 2026 in Projekte im Bezirk Mitte
- Fortführung der Hilfsangebote für besonders belastete Orte
- Regierender Bürgermeister hat Ende 2025 Zusage für weitere Projekte gegeben
Wie geht’s weiter?
- Fortführung der beschlossenen Projekte gegen Drogenkonsum
- Sicherstellung der Finanzierung für Hilfsangebote bis 2026
- Forderung nach schneller haushalterischer Lösung zur Verstetigung der Maßnahmen
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