Grüne kritisieren Berliner Wohnraumsicherungsgesetz als unzureichend

17. März 2026
1 min Lesezeit

Grüne kritisieren Berliner Wohnraumsicherungsgesetz als unzureichend

Berlin - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wohnraumpolitik in Berlin unter Kritik

() – Die Grünen-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hat das von CDU und SPD vorgelegte Wohnraumsicherungsgesetz scharf kritisiert. Die wohnungspolitische Sprecherin Katrin Schmidberger sagte, das Gesetz bleibe nicht nur hinter den Erfordernissen der Wohnungskrise zurück, sondern sogar hinter dem Koalitionsvertrag der Regierungsparteien.

Das Gesetz liefere vor allem Symbolpolitik statt wirksamer Lösungen.

Es sorge weder für bezahlbaren Wohnraum, noch würden neue bezahlbare Wohnungen geschaffen. Zentrale Probleme wie Lücken beim Zweckentfremdungsverbot blieben bestehen, und neue, effektive Regulierungsinstrumente fehlten vollständig.

Die SPD trage damit einen Entwurf mit, der die Handschrift der CDU trage, während sie öffentlich konsequenten Mieterschutz verspreche.

Die Grünen verwiesen auf ihren eigenen Gesetzentwurf für bezahlbare Mieten, der verbindliche Sozialquoten, klare Instandhaltungspflichten, eine effektive Kontrolle und harte Sanktionen bei Verstößen vorsehe. Als Ultima Ratio fordern sie eine Veräußerungspflicht für Vermieter, die sich partout nicht an die Regeln hielten.

Schmidberger betonte, die politischen Mehrheiten für ein wirksames Gesetz seien im Parlament vorhanden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Katrin Schmidberger (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Die Grünen-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus kritisiert das Wohnraumsicherungsgesetz von CDU und SPD.
  • Das Gesetz wird als Symbolpolitik empfunden und bietet keine wirksamen Lösungen für die Wohnungskrise.
  • Die Grünen legen einen eigenen Gesetzentwurf für bezahlbare Mieten vor.

Warum ist das wichtig?

  • Wichtigkeit der scharfen Kritik an wohnungspolitischen Maßnahmen für die Bekämpfung der Wohnungskrise.
  • Bedarf an effektiven Lösungen und Regulierungsinstrumenten, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
  • Notwendigkeit eines konsequenten Mieterschutzes und verbindlicher Regelungen.

Wer ist betroffen?

  • Mieter
  • Vermieter
  • Regierungsparteien (CDU und SPD)

Zahlen/Fakten?

  • Gesetz bleibt hinter Erfordernissen der Wohnungskrise zurück
  • Zentrale Probleme wie Lücken beim Zweckentfremdungsverbot bleiben bestehen
  • Grüne fordern verbindliche Sozialquoten und klare Instandhaltungspflichten

Wie geht’s weiter?

  • Diskussion um eigenes Gesetzentwurf der Grünen für bezahlbare Mieten
  • Dringlichkeit politischer Mehrheiten im Parlament unterstreichen
  • Forderung nach effektiven Regulierungsinstrumenten und Konsequenzen für Regelverstöße
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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