Berlin - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: BASF und Arbeitsplätze in Berlin
Berlin () – Die Grünen-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hat sich hinter die Beschäftigten des Chemiekonzerns BASF gestellt und ein klares Bekenntnis zum Standort Berlin gefordert. Das teilten die Fraktionsvorsitzende Bettina Jarasch und die industriepolitische Sprecherin Tuba Bozkurt anlässlich einer Betriebsratsversammlung und einer Kundgebung der IG BCE am Freitag mit.
Jarasch kritisierte den geplanten Personalabbau als „riesigen Vertrauensbruch“ gegenüber der Belegschaft, die für den Standorterhalt in der Vergangenheit Lohnzurückhaltung geübt habe.
Sie forderte den Regierenden Bürgermeister auf, umgehend bei der BASF-Konzernzentrale vorstellig zu werden, um auf den Erhalt der Unternehmenseinheiten in Berlin zu drängen. Der Verlust von Arbeitsplätzen bedeute für die Stadt mit ihrer geringen industriellen Produktion auch einen Verlust an wirtschaftlicher Substanz.
Bozkurt betonte, der Prozess sei noch nicht abgeschlossen und alle Spielräume müssten geprüft werden, von Gesprächen mit der Konzernleitung bis zur Überprüfung von Standortzusagen.
Sie kritisierte, der Senat sei erst nach der öffentlichen Bekanntgabe der Pläne informiert worden. Dies zeige den Bedarf an verbindlicheren Frühwarn- und Dialogstrukturen mit internationalen Konzernen, da gute Industriearbeitsplätze politische Führung benötigten.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | BASF (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Grüne Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus unterstützt BASF-Beschäftigte und fordert Standorterhalt in Berlin.
- Kritik am geplanten Personalabbau als Vertrauensbruch; Forderung an den Regierenden Bürgermeister, bei BASF für Erhalt der Arbeitsplätze einzutreten.
- Hinweis auf unzureichende Informationspolitik des Senats über Unternehmenspläne.
Warum ist das wichtig?
- Unterstützung der Beschäftigten stärkt den Standort Berlin.
- Personalabbau gefährdet wirtschaftliche Substanz der Stadt.
- Notwendigkeit von besseren Dialogstrukturen mit Unternehmen.
Wer ist betroffen?
- Beschäftigte des Chemiekonzerns BASF
- Fraktionsvorsitzende Bettina Jarasch
- Industriepolitische Sprecherin Tuba Bozkurt
Zahlen/Fakten?
- Personalkürzungen bei BASF in Berlin werden als Vertrauensbruch angesehen
- Forderung nach Erhalt von Arbeitsplätzen und Unternehmensstandorten
- Kritik an fehlender Kommunikation zwischen Senat und BASF vor Bekanntgabe der Pläne
Wie geht’s weiter?
- Regierender Bürgermeister soll umgehend Gespräche mit BASF-Konzernzentrale führen
- Alle Spielräume müssen geprüft werden, einschließlich Gesprächen mit der Konzernleitung
- Notwendigkeit von verbindlicheren Frühwarn- und Dialogstrukturen mit internationalen Konzernen
- Wüst lobt Klingbeils Reformrede - 26. März 2026
- Hochschulausgaben deutlich gestiegen - 26. März 2026
- Neue Regelungen zur Prozessbegleitung für Gewaltopfer geplant - 25. März 2026
