Panorama: Polizei Berlin ermittelt
Berlin () – Rund 240 Einsatzkräfte der Polizei Berlin haben am Dienstag im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin zwölf Objekte in Berlin und Hamburg durchsucht. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Meldung am Donnerstag mit.
Im Fokus der Ermittlungen stehen sechs Beschuldigte im Alter von 40 bis 66 Jahren, gegen die wegen gewerbsmäßigen unerlaubten Handels mit Schusswaffen vorgegangen wird.
Bei den Durchsuchungen stellten die Beamten insgesamt zehn scharfe Schusswaffen sicher, darunter eine nicht registrierte Waffe. Zudem wurden rund 1.000 Patronen, mehr als 100 Blankokennzeichen sowie Bargeld im sechsstelligen Bereich beschlagnahmt.
In einem Geschäft in Moabit fanden die Ermittler drei scharfe Schusswaffen, diverse Munition, rund 1.700 Kilogramm mutmaßlich unversteuerten Wasserpfeifentabak, etwa 500 Vapes, 135 Dosen Nikotinbeutel und 16 Packungen Snus.
Hinzu kamen rund 36.000 Euro Bargeld, ein Distanzelektroimpulsgerät und mehrere mutmaßlich gefälschte Markenartikel. In Hamburg wurden unter anderem drei scharfe Schusswaffen und rund 6.000 Euro Bargeld sichergestellt.
An der Wohnanschrift eines 40-jährigen Tatverdächtigen in Berlin fanden die Einsatzkräfte rund 84.000 Euro Bargeld sowie Goldbarren, in einer dazugehörigen Laube weitere 850 scharfe Patronen. Die angetroffenen Personen wurden nach Abschluss der Maßnahmen entlassen.
Die Ermittlungen der BAO Ferrum des Landeskriminalamts und der Staatsanwaltschaft Berlin dauern an.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Berlin - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Rund 240 Einsatzkräfte der Polizei Berlin haben im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin zwölf Objekte in Berlin und Hamburg durchsucht
- Dabei wurden Schusswaffen, rund 1.000 Patronen, Bargeld im sechsstelligen Bereich sowie weitere mutmaßliche Beweismittel beschlagnahmt
- Die Ermittlungen gegen sechs Beschuldigte wegen gewerbsmäßigen unerlaubten Handels mit Schusswaffen dauern an
Warum ist das wichtig?
- Die Durchsuchungen liefern Beweismittel zu gewerbsmäßigem unerlaubtem Handel mit Schusswaffen und unterstützen so die laufenden Ermittlungen
- Sicherstellung von Waffen, Munition und weiteren illegalen Gegenständen verringert die Gefahr für die Öffentlichkeit
- Beschlagnahmtes Bargeld und mögliche Steuer- bzw. Fälschungsindikatoren geben Hinweise auf größere kriminelle Zusammenhänge und dienen der Strafverfolgung
Wer ist betroffen?
- Sechs Beschuldigte im Alter von 40 bis 66 Jahren wegen gewerbsmäßigen unerlaubten Handels mit Schusswaffen
- Ein 40-jähriger Tatverdächtiger an einer Wohnanschrift in Berlin
- Die angetroffenen Personen nach Abschluss der Maßnahmen entlassen
Zahlen/Fakten?
- 240 Einsatzkräfte
- 12 Objekte durchsucht
- 6 Beschuldigte (Alter 40 bis 66)
Wie geht’s weiter?
- Die Ermittlungen der BAO Ferrum des Landeskriminalamts und der Staatsanwaltschaft Berlin dauern an
- Die angetroffenen Personen wurden nach Abschluss der Maßnahmen entlassen
- Inflation zieht im Juli kräftig an auf 2,8 Prozent - 30. Juli 2026
- Reservistenverband kritisiert Umgang mit ehemaligen Soldaten - 30. Juli 2026
- Saarland senkt Kita-Beiträge weiter – Vollständige Abschaffung ab 2027 - 30. Juli 2026
