Berlin - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesundheit und Krisenvorsorge in Berlin
Berlin () – Die Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege nimmt gemeinsam mit vier Berliner Krankenhäusern an einer großangelegten Übung des Bundeswehr-Sanitätsdienstes teil. Die sogenannte „Medic Quadriga 2026“ findet vom 4. bis 7. März am Flughafen Berlin Brandenburg statt, wie die Verwaltung am Dienstag mitteilte.
Dabei wird erstmals die komplette Rettungskette für verwundete Soldaten im Falle eines Nato-Bündnisfalls geprobt – vom Transport im Einsatzgebiet bis zur Einlieferung in deutsche Krankenhäuser.
Zu den Hauptaufgaben der Senatsverwaltung während der Übung gehören die Einberufung eines Krisenstabs zur Koordinierung der Maßnahmen und die strategische Verteilung der Patienten auf die Berliner Kliniken.
Dabei sollen die spezifischen Verletzungsmuster und die verfügbaren Kapazitäten der Häuser berücksichtigt werden. Der Schwerpunkt liege darauf, die stationäre Regelversorgung in der Stadt möglichst wenig zu beeinträchtigen, betonte die Verwaltung.
An der Übung nehmen die Charité Campus Benjamin Franklin, das Unfallkrankenhaus Berlin, das Vivantes Klinikum Neukölln und das Bundeswehrkrankenhaus teil.
Berlins Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, Ina Czyborra (SPD), erklärte, die Teilnahme sei ein „weiterer Meilenstein in der systematischen Vorbereitung auf Not- und Krisenlagen“. Die veränderte Gefährdungslage zwinge dazu, die zivile Verteidigung stärker in den Blick zu nehmen.
Berlin habe bereits 2025 als erstes Bundesland einen „Rahmenplan Zivile Verteidigung Krankenhäuser“ vorgelegt. Ziel sei es, auch in langanhaltenden Krisen die medizinische Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Schriftzug Bundesrepublik Deutschland (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Berliner Senatsverwaltung und vier Krankenhäuser nehmen an der Übung "Medic Quadriga 2026" teil.
- Erste Proben der Rettungskette für verletzte Soldaten im NATO-Bündnisfall am Flughafen Berlin Brandenburg.
- Koordination der Maßnahmen und strategische Patientenverteilung sollen getestet werden.
Warum ist das wichtig?
- Verbesserung der Notfall- und Krisenmanagement-Kapazitäten
- Sicherstellung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung in Krisensituationen
- Stärkung der zivilen Verteidigung in Anbetracht veränderter Gefährdungslagen
Wer ist betroffen?
- Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege
- vier Berliner Krankenhäuser (Charité Campus Benjamin Franklin, Unfallkrankenhaus Berlin, Vivantes Klinikum Neukölln, Bundeswehrkrankenhaus)
- verwundete Soldaten im Falle eines Nato-Bündnisfalls
Zahlen/Fakten?
- Übung "Medic Quadriga 2026" vom 4. bis 7. März
- Teilnahme von vier Berliner Krankenhäusern
- Fokus auf komplette Rettungskette für verwundete Soldaten
Wie geht’s weiter?
- Durchführung der Übung "Medic Quadriga 2026" vom 4. bis 7. März
- Einberufung eines Krisenstabs zur Koordinierung der Maßnahmen
- Strategische Verteilung der Patienten auf die Kliniken unter Berücksichtigung der Kapazitäten
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