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Quantenkommunikation in Europa: Ein Projekt aus Erlangen
Erlangen () – Ein neues Forschungsprojekt zur sicheren Quantenkommunikation hat seine Arbeit aufgenommen. Das Projekt TransEuroOGS zielt darauf ab, ein quantengesichertes Netz interoperabler optischer Bodenstationen für satellitengestützte Kommunikation in vier EU-Mitgliedstaaten aufzubauen: Deutschland, Griechenland, Irland und Luxemburg.
Das teilte die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) mit, die das nationale Ökosystem leitet.
Das Projekt verfügt über ein Budget von rund 18 Millionen Euro, das von der Europäischen Union und den Regierungen der beteiligten Mitgliedsstaaten kofinanziert wird. Unter der Beteiligung von insgesamt acht optischen Bodenstationen soll eine quantengesicherte Schnittstelle zwischen Satellitenressourcen im Weltraum und terrestrischen Kommunikationsnetzen bereitgestellt werden.
Die Technologie der Quantenschlüsselverteilung (QKD) soll dabei abhörsichere Kommunikation ermöglichen. Das Projekt startete offiziell mit einer Auftaktveranstaltung am 29. und 30. April in Berlin und Jena.
In Deutschland werden quantenoptische Verbindungen an drei Bodenstationen in Jena, Erlangen und Oberpfaffenhofen untersucht.
Die geografische Verteilung der Standorte erstreckt sich von Nordwest- über Mittel- bis Südosteuropa und umfasst Inseln, kontinentales Festland sowie ländliche und städtische Gebiete. Ziel ist es, die optischen Bodenstationen mit lokalen Glasfasernetzen zu verbinden und die Interoperabilität für sichere transnationale Kommunikation zu demonstrieren.
Die Projektarbeiten werden sich über dreieinhalb Jahre erstrecken.
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