Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Brandstiftung mit tödlichem Hintergrund in München
München () – Das Landgericht München I hat einen 31-jährigen Mann wegen versuchten Mordes und zahlreicher weiterer Straftaten zu einer Freiheitsstrafe von zwölf Jahren und sechs Monaten verurteilt. Das Gericht teilte mit, dass der Angeklagte im März 2025 in einem Mehrparteienhaus einen Brand gelegt habe, um seine Ex-Partnerin und den gemeinsamen Sohn zu töten und sich so Unterhaltsverpflichtungen zu entziehen.
Laut Urteil hatte der Mann in der Nacht zum 26. März gegen 03:00 Uhr Benzin unter der Wohnungstür der Geschädigten entzündet.
Durch eine unerwartete Rauchgasverpuffung wurde die schlafende Frau geweckt und konnte sich mit dem Kind retten. Insgesamt waren 37 Bewohner in dem Haus, von denen 27 über das verrauchte Treppenhaus flüchten mussten.
Eine Bewohnerin erlitt Gesundheitsschäden.
Das Schwurgericht wertete drei Mordmerkmale: Heimtücke, Habgier und Gemeingefährlichkeit. Zugunsten des Angeklagten wurden sein Geständnis zur Brandstiftung und seine Vorstrafenfreiheit berücksichtigt.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, Revision beim Bundesgerichtshof ist möglich. Die Untersuchungshaft wurde fortgesetzt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- 31-jähriger Mann zu 12,5 Jahren Haft wegen versuchten Mordes verurteilt
- Brandlegung im Mehrparteienhaus, um Ex-Partnerin und Sohn zu töten
- 37 Bewohner betroffen, 27 mussten flüchten, eine Bewohnerin verletzte sich
Warum ist das wichtig?
- Schwere Straftaten wie versuchter Mord gefährden das Leben unschuldiger Menschen.
- Präventive Maßnahmen sind nötig, um Wiederholungen solcher Taten zu vermeiden.
- Gerichtliche Urteile setzen ein Zeichen gegen Gewalt in Partnerschaften.
Wer ist betroffen?
- 31-jähriger Mann (Angeklagter)
- Ex-Partnerin des Angeklagten
- Gemeinsamer Sohn des Angeklagten
- 37 Bewohner des Mehrparteienhauses
- Eine Bewohnerin (erlitt Gesundheitsschäden)
Zahlen/Fakten?
- 31-jähriger Mann verurteilt zu 12 Jahren und 6 Monaten Haft
- Brand gelegt am 26. März 2025 bei 03:00 Uhr
- 37 Bewohner betroffen, 27 mussten flüchten, eine Frau erlitt Gesundheitsschäden
Wie geht’s weiter?
- Revision beim Bundesgerichtshof ist möglich
- Untersuchungshaft wird fortgesetzt
- Urteil ist noch nicht rechtskräftig
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