Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesundheitspolitik in Bayern: Masernimpfungen im Fokus
München () – Die Zahl der Masern-Infektionen in Bayern ist im vergangenen Jahr gesunken. Das teilte Gesundheitsministerin Judith Gerlach am Sonntag in München mit.
Konkret seien 2025 in Bayern 43 Masernfälle registriert worden, 26 weniger als im Jahr 2024 mit 69 Fällen.
Gerlach warnte jedoch vor Entwarnung. „Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit“, sagte sie.
Die hochansteckende Krankheit könne einen schweren Verlauf nehmen und zu Komplikationen wie Lungen- oder Gehirnentzündungen führen. Im laufenden Jahr seien bislang zwei Infektionen in Bayern gemeldet worden.
Die Ministerin verwies auf bestehende Impflücken.
Während bei Zweijährigen die Quote für die erste Impfung bei rund 92 Prozent liege, sinke sie für die wichtige zweite Impfung auf 78 Prozent. Erwachsene, die nach 1970 geboren seien, sollten ihren Impfstatus überprüfen, forderte Gerlach.
Nur eine zweimalige Impfung in der Kindheit oder eine Impfung im Erwachsenenalter biete vollständigen Schutz.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Impfspritze wird aufgezogen (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Zahl der Masern-Infektionen in Bayern ist im Jahr 2025 auf 43 gesunken.
- Gesundheitsministerin warnt vor Impflücken und den Gefahren der Krankheit.
Warum ist das wichtig?
- Rückgang der Masernfälle in Bayern zeigt einen positiven Trend im Infektionsschutz.
- Warnung vor ernsthaften Komplikationen der Krankheit bleibt wichtig für die Gesundheitsaufklärung.
- Impflücken bei Erwachsenen und Zweijährigen müssen geschlossen werden, um zukünftige Ausbrüche zu verhindern.
Wer ist betroffen?
- Zweijährige mit unzureichenden Impfungen
- Erwachsene, die nach 1970 geboren sind
- Personen, die an Masern erkranken
Zahlen/Fakten?
- 2025 wurden in Bayern 43 Masernfälle registriert
- Im Jahr 2024 gab es 69 Fälle, also 26 weniger
- Erste Impfung bei Zweijährigen: rund 92 Prozent, zweite Impfung: 78 Prozent
Wie geht’s weiter?
- Überprüfung des Impfstatus für Erwachsene nach 1970 empfohlen
- Maßnahmen zur Schließung der Impflücken erforderlich
- Weiterhin Sensibilisierung der Bevölkerung für Masernrisiken notwendig
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