Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Reaktionen auf Übergriffe in Memmingen
Memmingen () – Nach dem Übergriff auf eine Moschee in Memmingen warnt der Moscheeverband Ditib vor weiteren Attacken auf Muslime. Der Generalsekretär des Verbandes beklagt zugleich fehlende Solidarität.
„Natürlich versetzt uns das in Alarmbereitschaft. Wir haben Kinder, die in diese Moscheen gehen, man kann sich kaum vorstellen, was das mit Eltern macht“, sagte Ditib-Generalsekretär Eyüp Kalyon dem „Tagesspiegel“.
Kalyon beklagte in dem Zusammenhang auch fehlende Solidarität.
Er hoffe nur, dass sich Geschichte nicht wiederhole und die Politik die Sorgen der Muslime gleichermaßen wahrnehme wie bei anderen Glaubensgemeinschaften.
Mit Blick auf die Tat von Memmingen sagte Kalyon: „So etwas ist ein Signal: Ihr gehört hier nicht dazu.“ Die Gemeindemitglieder habe er jedoch auch selbstbewusst erlebt.
Sie hätten sofort die Polizei kontaktiert. „Allerdings gibt es unter Muslimen in Deutschland auch die Befürchtung, dass noch Schlimmeres passieren kann, dass Menschen zu Schaden kommen“, sagte Kalyon.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Frau mit Kopftuch (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Übergriff auf eine Moschee in Memmingen
- Moscheeverband Ditib warnt vor weiteren Attacken auf Muslime
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Warum ist das wichtig?
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Zahlen/Fakten?
- Ditib warnt vor weiteren Attacken auf Muslime
- Generalsekretär beklagt fehlende Solidarität
- Muslime in Deutschland befürchten, dass Menschen zu Schaden kommen
Wie geht’s weiter?
- Ditib warnt vor weiteren Attacken auf Muslime
- Hoffnung auf bessere politische Wahrnehmung der Sorgen der Muslime
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