Panorama: München Bahnhofvorfälle
München () – Eine 26-jährige Frau hat am späten Montagabend am Münchner Hauptbahnhof den Hitlergruß gezeigt und versucht, Bundespolizisten anzugreifen. Das teilte die Behlrde am Dienstag mit.
Die Beamten waren gegen 23:15 Uhr auf eine lautstarke Auseinandersetzung zwischen der Frau und einem 42-jährigen Mann aufmerksam geworden.
Bei der Kontrolle zeigte die deutsche Staatsangehörige den verbotenen Gruß und schlug nach den Einsatzkräften, die den Schlägen ausweichen konnten.
Als die Frau festgenommen werden sollte, stellte sich der 42-jährige Rumäne schützend vor sie und versuchte, die Maßnahme zu verhindern. Erst nach dem Eintreffen weiterer Streifen gelang die Festnahme beider Personen.
Auf der Dienststelle leistete die 26-Jährige weiteren Widerstand und biss einer Beamtin ins Bein, die dabei unverletzt blieb. Atemalkoholtests ergaben bei der Frau 1,43 Promille, bei dem in Deutschland wohnsitzlosen Mann 2,26 Promille.
Die Bundespolizei München ermittelt gegen die Frau wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Körperverletzung, tätlichen Angriffs und Widerstands.
Der Rumäne muss sich wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Die Staatsanwaltschaft München I ordnete für beide eine Blutentnahme sowie die Vorführung beim Haftrichter an.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Münchner Hauptbahnhof (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Eine 26-jährige Frau zeigte am Münchner Hauptbahnhof den Hitlergruß und griff Bundespolizisten an
- Bei der Festnahme leistete sie Widerstand und biss einer Beamtin ins Bein, während ein 42-jähriger Mann sich schützend vor sie stellte
- Die Bundespolizei ermittelt; Blutentnahmen und Vorführung beim Haftrichter wurden angeordnet
Warum ist das wichtig?
- Der Vorfall zeigt, dass die Bundespolizei bei politisch motivierten Verstößen konsequent eingreift und Ermittlungen wegen verfassungswidriger Kennzeichen einleitet
- Gewalt und Widerstand gegen Einsatzkräfte können strafrechtliche Folgen nach sich ziehen, hier inklusive Blutentnahme und Vorführung vor den Haftrichter
- Durch die Festnahme beider Beteiligter wird die Sicherheit im öffentlichen Raum am Hauptbahnhof geschützt
Wer ist betroffen?
- Eine 26-jährige Frau am Münchner Hauptbahnhof
- Ein 42-jähriger Mann (rumänischer Staatsangehöriger)
Zahlen/Fakten?
- 26-jährige Frau zeigte am Münchner Hauptbahnhof den Hitlergruß und biss einer Beamtin ins Bein
- 23:15 Uhr; Atemalkoholtests: 1,43 Promille (Frau) und 2,26 Promille (Mann)
- Ermittlungen wegen u. a. Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen; Blutentnahme und Vorführung beim Haftrichter angeordnet
Wie geht’s weiter?
- Die Bundespolizei München ermittelt gegen die 26-Jährige wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Körperverletzung, tätlichen Angriffs und Widerstands
- Der 42-jährige Rumäne muss sich wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten
- Für beide Personen wurden Blutentnahme und Vorführung beim Haftrichter angeordnet
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