Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Verkehrspolitik Bayern: Risiken für ICE-Anbindungen
München () – Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter warnt vor ICE-Streichungen im Freistaat.
Er bezieht sich auf eine Studie der Bahn-Gewerkschaft EVG, in der damit gerechnet wird, dass in mehreren deutschen Städten ICE-Anbindungen wegfallen könnten. Hintergrund ist der Markteintritt eines des Eisenbahnunternehmens Italo aus Italien, das um bestehende Trassen kämpft.
In Bayern sind laut der Studie die Städte Augsburg, Bamberg und Ingolstadt betroffen.
Bernreiter warnt vor den Folgen. Neue Trassenvergaben dürften nicht zu Einschnitten in Bayern führen, sagte der Minister, der auch Vorsitzender der Verkehrsministerkonferenz ist.
Er verwies auf einen Beschluss der Konferenz aus dem Frühjahr in Lindau. Darin wird der Bund aufgefordert, einen Lösungsweg zu erarbeiten, der die Interessen der Eisenbahnunternehmen und die Erwartungen der Länder an ein attraktives Nahverkehrsangebot berücksichtigt.
Der Minister kritisierte, dass der neue Anbieter nur finanziell attraktive Strecken bedienen wolle. „So eine Rosinenpickerei geht gar nicht“, erklärte Bernreiter.
Dem Fernverkehr müsse auferlegt werden, dass die Regionen in der Fläche angebunden bleiben. Dafür stehe nicht nur Bayern, sondern alle Länder.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Christian Bernreiter (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter warnt vor möglichen ICE-Streichungen in Bayern.
- Betroffene Städte sind Augsburg, Bamberg und Ingolstadt laut einer Studie der Bahn-Gewerkschaft EVG.
- Bernreiter kritisiert die Rosinenpickerei des neuen Anbieters Italo und fordert den Erhalt der regionalen Anbindungen.
Warum ist das wichtig?
- Warnung vor möglichen ICE-Streichungen in Bayern
- Bedeutung der regionalen Anbindungen für das Nahverkehrsangebot
- Kritik an ungleicher Verteilung der Strecken durch neue Anbieter
Wer ist betroffen?
- Städte Augsburg, Bamberg und Ingolstadt
- Eisenbahnunternehmen Italo
- Bund und Länder
Zahlen/Fakten?
- Bayern betroffen: Augsburg, Bamberg, Ingolstadt
- Neue Trassenvergaben sollen keine Einschnitte verursachen
- Berücksichtigung der Interessen der Eisenbahnunternehmen und der Länder erforderlich
Wie geht’s weiter?
- Lösung erarbeiten, die die Interessen der Eisenbahnunternehmen und der Länder berücksichtigt
- Fernverkehr soll regionale Anbindung aufrechterhalten
- Neue Trassenvergaben dürfen keine Einschnitte in Bayern zur Folge haben
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