Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Digitalisierung der Sicherheitsüberprüfungen in Bayern
München () – Bayern hat eine neue zentrale Plattform für digitale Sicherheitsüberprüfungen von Personen erfolgreich in Betrieb genommen. Das Innenministerium teilte am Dienstag mit, dass die Plattform ‚Online-Sicherheitsüberprüfung‘ (OSiP) zunächst im Bereich der waffenrechtlichen Sicherheitsprüfungen gestartet ist.
Künftig werden damit alle Personen mit waffenrechtlichen Erlaubnissen wie Sportschützen, Berufswaffenträger oder Jäger vollständig digital überprüft.
Innenstaatssekretär Sandro Kirchner (CSU) bezeichnete den Start als Meilenstein der Verwaltungsdigitalisierung. Erste Auswertungen zeigten, dass die Wartezeit auf eine Rückmeldung um rund die Hälfte reduziert werden könne.
Bis Ende 2027 soll die Plattform schrittweise auf weitere Bereiche wie die Luftsicherheit und das Sprengstoffrecht ausgeweitet werden.
Bislang mussten für eine einzige Überprüfung die Antragsdaten manuell erfasst und an mindestens acht verschiedene Erkenntnisstellen versendet werden, darunter das Landesamt für Verfassungsschutz oder das Landeskriminalamt. Bei bayernweit über 150.000 Anfragen pro Jahr führte dies zu Bearbeitungszeiten von mehreren Wochen oder Monaten.
Mit OSiP werden die Daten nun nur noch einmal eingegeben, das System steuert die Anfragen automatisch an alle relevanten Stellen und sammelt die Rückmeldungen digital ein.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Waffenladen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bayern hat eine neue digitale Plattform für Sicherheitsüberprüfungen gestartet.
- Die Plattform OSiP reduziert die Wartezeit auf Rückmeldungen um etwa die Hälfte.
- Bis Ende 2027 wird die Plattform auf weitere Bereiche ausgeweitet.
Warum ist das wichtig?
- Effiziente Bearbeitung von Sicherheitsüberprüfungen durch digitale Prozesse
- Verkürzung der Wartezeiten auf Rückmeldungen um etwa 50%
- Erweiterung der Plattform auf weitere sicherheitsrelevante Bereiche bis 2027
Wer ist betroffen?
- Personen mit waffenrechtlichen Erlaubnissen
- Sportschützen
- Berufswaffenträger
Zahlen/Fakten?
- Neue digitale Plattform für Sicherheitsüberprüfungen in Bayern gestartet
- Wartezeit auf Rückmeldungen um rund 50% reduziert
- Über 150.000 Anfragen pro Jahr, früher mehrere Wochen oder Monate Bearbeitungszeit
Wie geht’s weiter?
- Digitalisierung der waffenrechtlichen Sicherheitsprüfungen
- Erweiterung der Plattform bis Ende 2027 auf Luftsicherheit und Sprengstoffrecht
- Reduktion der Bearbeitungszeiten durch automatisierte Datenverarbeitung
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