Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Landwirtschaft und Handelspolitik in Bayern
München () – Die bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat den Abschluss des EU-Mercosur-Handelsabkommens als starkes Signal für Partnerschaften mit demokratischen Rechtsstaaten begrüßt. Sie teilte mit, das Abkommen stärke die geopolitische Handlungsfähigkeit der EU und sichere auch bayerische Arbeitsplätze.
Europa dürfe sich wirtschaftlich und politisch nicht in neue Abhängigkeiten begeben, weshalb Partner, die europäische Werte teilten, entscheidend seien.
Kaniber betonte jedoch, der Erfolg des Abkommens hänge davon ab, ob die bäuerlichen Betriebe vor unfairem Wettbewerb geschützt würden. Sie begrüßte deshalb nachgeschärfte Schutzinstrumente wie strengere Schwellenwerte für Importmengen und Preisveränderungen.
Entscheidend sei eine engmaschige Marktüberwachung, damit Schutzmaßnahmen im Ernstfall auch griffen. Die Landwirte dürften nicht unter geopolitischen Interessen leiden, da sie im Krisenfall die ‚Lebensversicherung‘ seien.
Laut der Ministerin geht es bei dem Abkommen nicht um völlig liberalisierte Märkte, sondern um klare Regeln, Transparenz und faire Wettbewerbsbedingungen.
Produkte, die EU-Vorgaben bei Lebensmittelsicherheit, Rückverfolgbarkeit oder Umweltstandards nicht erfüllten, dürften nicht importiert werden. Diese Standards seien das Markenzeichen für Qualität und Nachhaltigkeit.
Bayern sehe große Chancen für den Export von Milchprodukten sowie Agrar- und Klimatechnik.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Hafen von Rio de Janeiro |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- EU-Mercosur-Handelsabkommen wird als starkes Signal für Partnerschaften mit demokratischen Rechtsstaaten gewertet.
- Erfolg des Abkommens hängt von Schutzmaßnahmen für bäuerliche Betriebe gegen unfairem Wettbewerb ab.
Warum ist das wichtig?
- Stärkung der geopolitischen Handlungsfähigkeit der EU
- Schutz vor unfairen Wettbewerbsbedingungen für die Landwirtschaft
- Förderung von Partnerschaften mit demokratischen Rechtsstaaten
Wer ist betroffen?
- Landwirte
- bayerische Arbeitsplätze
- europäische Partnerstaaten
Zahlen/Fakten?
- EU-Mercosur-Handelsabkommen stärkt geopolitische Handlungsfähigkeit der EU
- Schutzinstrumente: strengere Schwellenwerte für Importmengen und Preisveränderungen
- Chancen für Export von Milchprodukten sowie Agrar- und Klimatechnik in Bayern
Wie geht’s weiter?
- Engmaschige Marktüberwachung sicherstellen
- Schutzmaßnahmen im Ernstfall umsetzen
- Exporte von Milchprodukten und Agrar- sowie Klimatechnik fördern
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