Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Digitalisierung in der Pflege in Bayern
Nürnberg () – Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) hat die Digitalisierung als zentralen Baustein für die Zukunft der Pflege bezeichnet. Anlässlich des Zukunftskongresses Pflege der Diakonie Bayern in Nürnberg teilte die Ministerin mit, dass die Digitalisierung ein Schlüssel zur Entlastung der Pflegekräfte und zur Sicherung einer hochwertigen Versorgung sei.
Sie betonte, dass bis zum Jahr 2050 in Bayern mindestens 820.000 Pflegebedürftige erwartet würden, weshalb innovative Lösungen dringend erforderlich seien.
Das Land Bayern investiere mit der sogenannten Highcare Agenda bis 2028 rund 31 Millionen Euro in Robotik, Künstliche Intelligenz und digitale Infrastruktur. Als einziges Bundesland stelle Bayern für ein 100-Prozent-WLAN-Programm ergänzend zur Förderung der Pflegeversicherung Haushaltsmittel zur Verfügung, um die Digitalisierung für Pflegeeinrichtungen finanzierbar zu machen.
Ein weiterer Schwerpunkt liege auf dem Ausbau von Pflegeplätzen. Im Rahmen des Förderprogramms ‚Pflegesonah‘ seien von 2020 bis 2024 mit rund 350 Millionen Euro über 7.300 Pflegeplätze gefördert worden.
Für die Jahre 2024 bis 2028 sei die finanzielle Unterstützung für insgesamt 8.000 weitere Plätze vorgesehen.
Zur Stärkung der Pflegestrukturen vor Ort fördere das Land zudem das Programm ‚Gute Pflege in Bayern – GutePflegeFöR‘. Mehr als 60 Kommunen beteiligten sich daran, 54 Projekte seien mit fast 10 Millionen Euro unterstützt worden.
Gerlach hob außerdem die Bedeutung der im Jahr 2020 eingeführten generalistischen Pflegeausbildung und des seit Juni 2025 verpflichtenden Berufsregisters für Pflegefachpersonen hervor. Dieses Register solle langfristig die Versorgung sichern, indem es Risiken und Bildungsbedarfe aufzeige.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach betont die Wichtigkeit der Digitalisierung in der Pflege.
- Bis 2050 werden in Bayern mindestens 820.000 Pflegebedürftige erwartet.
- Bayern investiert bis 2028 rund 31 Millionen Euro in digitale Lösungen für die Pflege.
Warum ist das wichtig?
- Digitalisierung ist zentral für die zukünftige Pflege und Entlastung von Pflegekräften.
- Hohe Anzahl an Pflegebedürftigen erfordert innovative Lösungen und Investitionen.
- Förderung von Pflegeplätzen und Ausbildung sichert langfristige Versorgungsqualität.
Wer ist betroffen?
- Pflegekräfte
- Pflegebedürftige
- Kommunen
Zahlen/Fakten?
- Bis 2050 werden in Bayern mindestens 820.000 Pflegebedürftige erwartet.
- Bayern investiert bis 2028 rund 31 Millionen Euro in Robotik und digitale Infrastruktur.
- Von 2020 bis 2024 wurden über 7.300 Pflegeplätze mit rund 350 Millionen Euro gefördert.
Wie geht’s weiter?
- Investitionen in Digitalisierung bis 2028 mit 31 Millionen Euro
- Förderung von 8.000 weiteren Pflegeplätzen von 2024 bis 2028
- Stärkung der Pflegestrukturen durch das Programm 'Gute Pflege in Bayern'
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