Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Bayerische Politik und Israels Präsenz in München
München () – Die Bayerische Staatsregierung hat das 15-jährige Bestehen des Generalkonsulats des Staates Israel in München gewürdigt. Ministerpräsident Markus Söder und Staatskanzleiminister Florian Herrmann nahmen am 29. Juni an der Festveranstaltung im Kaisersaal der Münchner Residenz teil, wie die Staatskanzlei mitteilte.
Söder betonte die besondere Verbundenheit Bayerns mit Israel.
Das Generalkonsulat in München sei neben der Botschaft das einzige israelische Generalkonsulat in Deutschland. Er unterstrich die Bedeutung eines klaren Bekenntnisses zu Israel und betonte, dass Antisemitismus und jeder Versuch, das Existenzrecht Israels infrage zu stellen, keinen Platz hätten.
München sei Sitz der Europäischen Rabbinerkonferenz und Heimat der größten Israelitischen Kultusgemeinde Deutschlands.
Die Entscheidung von Yad Vashem für eine Deutschland-Präsenz in München stärke die Erinnerungskultur, so Söder weiter. Er hob hervor, dass der Schutz jüdischen Lebens in Bayern durch einen starken Rechtsstaat und eine konsequente Polizei und Justiz gewährleistet werde.
Trotz aller Herausforderungen bleibe die Freundschaft mit Israel ein zentraler Bestandteil der bayerischen Politik.
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