Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Auszeichnung für politische Arbeiten in Bayern
München () – Fünf Abiturientinnen und Abiturienten aus Gilching, Freising, Höchstadt an der Aisch, Regensburg und Krumbach sind im Bayerischen Landtag für herausragende Seminararbeiten zu politischen und gesellschaftlichen Themen ausgezeichnet worden. Landtagspräsidentin Ilse Aigner hat die Preise am Donnerstag im Maximilianeum überreicht, teilte der Landtag mit.
Der mit 300 Euro dotierte erste Platz ging an Noah Fläming vom Christoph-Probst-Gymnasium Gilching für seine Arbeit über die Rolle und Absicherung von Verfassungsgerichten.
Den zweiten Platz belegte Simon Tuschak vom Camerloher Gymnasium Freising mit einer Analyse der Wahlkampfstrategien von AfD und FPÖ. Der dritte Platz wurde zweimal vergeben: an Paula Büchl vom Gymnasium Höchstadt an der Aisch für ihre Untersuchung zur thematischen Annäherung etablierter Parteien an Rechtsaußenparteien sowie an Carolin Ruppert vom Dr.-Johanna-Decker-Gymnasium Regensburg für ihre Arbeit über russische Propaganda durch Fake News.
Einen Sonderpreis erhielt Sarah Müller vom Simpert-Kraemer-Gymnasium Krumbach für ihre Arbeit zur Werteförderung an ihrer Schule.
Der Abiturpreis „Politik und Gesellschaft“ wurde 2020 vom Landesverband Bayern der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung (DVPB) ins Leben gerufen. Eine Jury aus Mitgliedern der DVPB, Lehrkräften und Hochschulangehörigen wählte die fünf besten aus rund 100 eingereichten Arbeiten aus.
Die Preisträger erhalten zudem Gutscheine für Angebote der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Seit dem Start des Preises wurden rund 770 Arbeiten aus ganz Bayern begutachtet.
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