Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Verkehrsdelikte im Landkreis Sigmaringen
Landkreis Sigmaringen () – Im Landkreis Sigmaringen hat die Polizei am Donnerstag mehrere Verkehrsverstöße geahndet. Wie das Polizeipräsidium Ravensburg mitteilte, wurden zwei Trunkenheitsfahrten sowie zwei Verstöße gegen bestehende Fahrverbote festgestellt.
Bereits am Vormittag gegen 11.30 Uhr war ein 53-jähriger Sattelzugfahrer bei Pfullendorf durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen.
Bei der Kontrolle ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von annähernd 1,1 Promille. Die Beamten ordneten eine Blutprobe an und stellten den Führerschein des Mannes sicher.
Am Abend gegen 19.30 Uhr verlor ein 58-jähriger Radfahrer bei Sigmaringendorf die Kontrolle über sein Rad und stürzte im Grünstreifen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 3,1 Promille.
Der Rettungsdienst stellte keine sturzbedingten Verletzungen fest, im Krankenhaus wurde dem Mann jedoch ebenfalls eine Blutprobe entnommen. In beiden Fällen ermittelt die Polizei nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.
Zudem erwischten Beamte der Verkehrspolizei und des Polizeireviers Sigmaringen zwei Autofahrer, die trotz bestehender Fahrverbote am Steuer saßen.
Ein 27-Jähriger wurde gegen 7 Uhr auf der Landesstraße 415 zwischen Veringenstadt und Inneringen kontrolliert. Ein 42-Jähriger war den Beamten bei Sigmaringendorf bekannt, sie erkannten ihn während der Fahrt wieder.
Beide werden wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt. Auch die Fahrzeughalter müssen mit einer Anzeige rechnen, da sie von den Fahrverboten gewusst haben dürften.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Polizei hat im Landkreis Sigmaringen mehrere Verkehrsverstöße geahndet.
- Zwei Trunkenheitsfahrten und zwei Verstöße gegen bestehende Fahrverbote festgestellt.
- Ein Sattelzugfahrer hatte 1,1 Promille, ein Radfahrer über 3,1 Promille; beide wurden zur Blutprobe gebracht.
Warum ist das wichtig?
- Erhöhung der Verkehrssicherheit durch Ahndung von Trunkenheitsfahrten.
- Abschreckung von Fahrern ohne Fahrerlaubnis zur Reduzierung von Verkehrsdelikten.
- Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Gefahren von Alkohol am Steuer.
Wer ist betroffen?
- 53-jähriger Sattelzugfahrer
- 58-jähriger Radfahrer
- 27-jähriger Autofahrer
- 42-jähriger Autofahrer
Zahlen/Fakten?
- 2 Trunkenheitsfahrten festgestellt
- 2 Verstöße gegen bestehende Fahrverbote
- Atemalkoholtest des Sattelzugfahrers: nahezu 1,1 Promille
- Atemalkoholtest des Radfahrers: über 3,1 Promille
Wie geht’s weiter?
- Ermittlungen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr gegen Sattelzugfahrer und Radfahrer
- Anzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen zwei Autofahrer und deren Fahrzeughalter
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