Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Tödlicher Unfall am Bahnübergang Willstätt
Willstätt () – Nach einem tödlichen Unfall am Bahnübergang der L 95 in Legelshurst hat die Polizei die Suche nach Zeugen aufgenommen. Die Beamten bitten am Montag insbesondere einen Radfahrer, der sich nach dem Vorfall vom Unfallort entfernt haben soll, sich zu melden.
Der 42-jährige Radfahrer war am Samstag gegen 18.20 Uhr auf der L 95 zwischen Legelshurst und Odelshofen unterwegs.
Am Bahnübergang der Europabahn wollte er an der bereits geschlossenen Halbschranke vorbeifahren. Dabei blieb er mit dem Arm an der Schranke hängen, stürzte und blieb im Gleisbereich liegen.
Trotz einer sofort eingeleiteten Notbremsung durch den Zugführer eines herannahenden Zuges der SWEG konnte ein Zusammenstoß nicht mehr verhindert werden. Der Radfahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Die 62 Fahrgäste des Zuges blieben unverletzt.
Aufgrund der extremen Hitze wurde der Zug evakuiert und die Reisenden in eine angrenzende Sporthalle gebracht und mit Getränken versorgt. Zwei Fahrgäste mussten wegen hitzebedingter Kreislaufprobleme in Kliniken behandelt werden.
Die Sperrung des Bahnverkehrs dauerte bis etwa 21.30 Uhr, was zu drei Zugausfällen und 310 Verspätungsminuten führte. Die Polizei sucht nun einen Zeugen, der wie der Verunglückte mit einem Fahrrad an den wartenden Fahrzeugen vorbeifuhr, nach dem Unfall umdrehte und seine Fahrt kurz darauf fortsetzte.
Der Mann wird als mittleren Alters, schlank, mit langen dunklen Haaren zum Zopf gebunden und bekleidet mit einem hellbraunen oder sandfarbenen Oberteil beschrieben.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Tödlicher Unfall eines Radfahrers am Bahnübergang der L 95 in Legelshurst.
- Radfahrer stürzte beim Versuch, an geschlossener Halbschranke vorbeizufahren, und wurde von einem Zug erfasst.
- Polizei sucht Zeugen, insbesondere einen anderen Radfahrer, der sich nach dem Vorfall entfernt hat.
Warum ist das wichtig?
- Suche nach Zeugen könnte zur Aufklärung des Unfalls beitragen.
- Sicherheit an Bahnübergängen und Sensibilisierung für Verkehrsregeln.
- Evakuierungsmaßnahmen zeigen Reaktionsfähigkeit der Behörden bei Notfällen.
Wer ist betroffen?
- 42-jähriger Radfahrer
- 62 Fahrgäste des Zuges
- zwei Fahrgäste mit hitzebedingten Problemen
Zahlen/Fakten?
- 42-jähriger Radfahrer am 18.20 Uhr verunglückt
- 62 Fahrgäste des Zuges unverletzt
- 310 Verspätungsminuten und drei Zugausfälle durch Sperrung bis 21.30 Uhr
Wie geht’s weiter?
- Polizei sucht Zeugen, insbesondere Radfahrer, der nach dem Unfall den Ort verließ
- Radfahrer wird als schlank, mittleren Alters mit langen, zum Zopf gebundenen dunklen Haaren beschrieben
- Weitere Informationen zur Unfallursache und möglichen rechtlichen Schritten stehen aus
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