Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Tragischer Unfall am Bahnübergang in Willstätt
Willstätt () – Ein 42-jähriger Radfahrer ist am Samstagabend am Bahnübergang in Willstätt-Legelshurst ums Leben gekommen. Wie die Polizei Offenburg mitteilte, ereignete sich der folgenschwere Unfall gegen 18.20 Uhr.
Der Mann befuhr die L95 zwischen Legelshurst und Odelshofen.
Am Bahnübergang der Europabahn wollte er trotz bereits geschlossener Halbschranke vorbeifahren. Dabei blieb er mit dem Arm an der Schranke hängen, stürzte und blieb im Gleisbereich liegen.
Der herannahende Zug der SWEG leitete zwar sofort eine Notbremsung ein, ein Zusammenstoß ließ sich jedoch nicht mehr verhindern. Der Radfahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Die 62 Fahrgäste des Zuges blieben unverletzt.
Aufgrund der extremen Hitze wurde der Zug evakuiert; die Reisenden wurden in eine angrenzende Sporthalle gebracht und mit Getränken versorgt. Zwei Fahrgäste mussten wegen hitzebedingter Kreislaufprobleme in Kliniken behandelt werden.
Die Sperrung des Bahnverkehrs dauerte bis etwa 21.30 Uhr, was zu drei Zugausfällen und 310 Verspätungsminuten führte.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- 42-jähriger Radfahrer verunglückt tödlich am Bahnübergang in Willstätt-Legelshurst.
- Trotz geschlossener Halbschranke befuhr er den Bahnübergang und stürzte.
- Herannahender Zug konnte eine Kollision nicht verhindern; Radfahrer starb am Unfallort.
Warum ist das wichtig?
- Sicherheit am Bahnübergang erhöhen
- Aufklärung über das Verhalten bei geschlossenen Halbschranken
- Auswirkungen auf den Bahnverkehr minimieren
Wer ist betroffen?
- 42-jähriger Radfahrer
- 62 Fahrgäste des Zuges
- Zwei Fahrgäste mit hitzebedingten Kreislaufproblemen
Zahlen/Fakten?
- 42-jähriger Radfahrer starb am Bahnübergang in Willstätt-Legelshurst
- Unfall gegen 18.20 Uhr
- 62 Fahrgäste des Zuges blieben unverletzt
- Zwei Fahrgäste kamen wegen Kreislaufproblemen in Kliniken
- Sperrung des Bahnverkehrs bis ca. 21.30 Uhr
- Drei Zugausfälle und 310 Verspätungsminuten
Wie geht’s weiter?
- Ermittlungen zur Unfallursache laufen
- Evakuierte Fahrgäste werden weiter betreut
- Bahnverkehr wird nach der Sperrung wieder aufgenommen
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