SWU plant Einführung des Zugsicherungssystems ETCS auf ihren Strecken

11. Juni 2026
1 min Lesezeit

SWU plant Einführung des Zugsicherungssystems ETCS auf ihren Strecken

Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt

Digitalisierung im Schienenverkehr in Ulm

() – Die SWU Verkehr GmbH hat die Einführung des digitalen europäischen Zugsicherungssystems ETCS auf ihren Eisenbahnstrecken angekündigt. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Im Zuge der Reaktivierung der nördlichen Staudenbahn im Abschnitt Gessertshausen – Langenneufnach könnte dabei erstmals in ETCS Level 1 Full Supervision zum Einsatz kommen. Die SWU nimmt dafür nun konkrete Planungen auf.

Parallel dazu ist die Durchführung einer Machbarkeitsuntersuchung für die vor 13 Jahren für den Schienenpersonennahverkehr reaktivierte Strecke Senden – Weißenhorn geplant. „Wir freuen uns sehr, einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung eines digitalen Eisenbahnbetriebs zu gehen“, sagte Ralf Gummersbach, Geschäftsführer der SWU Verkehr GmbH. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter begrüßte die Pläne: „Als innovatives Eisenbahninfrastrukturunternehmen macht die SWU damit einen beispielgebenden Schritt voran und wird dadurch auch Blaupause für andere private Streckenbetreiber.“

ETCS ist der europaweite Standard für die digitale Sicherung und Steuerung des Bahnverkehrs und soll langfristig die heute noch weit verbreitete punktförmige Zugbeeinflussung ablösen.

Eine von der SWU in Auftrag gegebene Untersuchung hat die technische und wirtschaftliche Machbarkeit für die Staudenbahn nachgewiesen. Das System vereinfacht die technische Ausrüstung der Strecke und reduziert die Komplexität der Infrastruktur.

Die SWU steht dabei im Austausch mit anderen nichtbundeseigenen Eisenbahnen wie der SWEG und der SinON, um die Einführung gemeinsam voranzutreiben.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Schienen (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • SWU Verkehr GmbH kündigt Einführung des digitalen Zugsicherungssystems ETCS auf ihren Strecken an.
  • Erstmals könnte ETCS Level 1 Full Supervision in Deutschland auf der nördlichen Staudenbahn eingesetzt werden.
  • Machbarkeitsuntersuchung für reaktivierte Strecke Senden – Weißenhorn ist geplant.

Warum ist das wichtig?

  • Einführung des digitalen Zugsicherungssystems ETCS verbessert die Sicherheit und Effizienz des Bahnverkehrs.
  • ETCS bietet eine einheitliche Lösung, die technische Komplexität reduziert und gleichzeitig die Modernisierung des Schienennetzes fördert.
  • Die Pläne der SWU könnten als Modell für andere private Eisenbahnbetreiber dienen.

Wer ist betroffen?

  • SWU Verkehr GmbH
  • Nutzer der Eisenbahnstrecken
  • private Streckenbetreiber

Zahlen/Fakten?

  • Einführung des digitalen europäischen Zugsicherungssystems ETCS auf SWU Eisenbahnstrecken
  • Erster Einsatz von ETCS Level 1 Full Supervision in Deutschland möglich
  • Machbarkeitsuntersuchung für Strecke Senden – Weißenhorn geplant

Wie geht’s weiter?

  • Einführung des digitalen europäischen Zugsicherungssystems ETCS auf SWU-Strecken
  • Konkrete Planungen für die Staudenbahn Gessertshausen – Langenneufnach
  • Durchführung einer Machbarkeitsuntersuchung für die Strecke Senden – Weißenhorn
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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