Leckage an Abwasserleitung im stillgelegten Kernkraftwerk Philippsburg

17. März 2026
1 min Lesezeit

Leckage an Abwasserleitung im stillgelegten Kernkraftwerk Philippsburg

Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt

Umweltbericht aus Philippsburg: Leckage entdeckt

Philippsburg () – Im stillgelegten Kernkraftwerk Philippsburg (Block 1) sind an einem System zur Aufbereitung von Abwasser Leckagen entdeckt worden. Das baden-württembergische Umweltministerium teilte mit, dass der Betreiber am 10. März bei einer Begehung an zwei Stutzen eines Wasserbehälters korrosionsbedingte Undichtigkeiten festgestellt habe.

Das ausgetretene Medium sei über einen Bodenablauf zurück in das für radioaktive Abwässer vorgesehene System geflossen.

Das Ereignis wurde als Meldekategorie N (Normalmeldung) und auf der internationalen Bewertungsskala INES mit Stufe 0 eingestuft. Laut Ministerium bestand keine Gefahr für Menschen und Umwelt.

Der Betreiber habe den Boden auf Kontamination überprüft und nur sehr geringe Aktivitäten gemessen. Die Leckagestellen seien mit Dichtschellen abgedichtet worden; für die Zukunft sei die Erneuerung des betroffenen Behälters geplant.

Bei dem Befund handle es sich um eine Leckage an einem aktivitätsführenden System ohne weitere sicherheitstechnische Bedeutung.

Die gemessene Kontamination sei so gering gewesen, dass keine Gefahr für Mitarbeiter bestanden habe. Da sich die Stelle innerhalb des Kontrollbereichs befinde, habe auch keine Verschleppung von Kontamination in die Umgebung gedroht.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Atomkraftwerk (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Leckagen an einem System zur Aufbereitung von Abwasser im stillgelegten Kernkraftwerk Philippsburg entdeckt.
  • Betreiber stellte korrosionsbedingte Undichtigkeiten an zwei Stutzen fest; keine Gefahr für Menschen und Umwelt.

Warum ist das wichtig?

  • Leckagen im stillgelegten Kernkraftwerk könnten auf Instandhaltungsbedarf hinweisen.
  • Überwachung und Kontrolle von radioaktiven Systemen sind essenziell für Sicherheit und Umwelt.

Wer ist betroffen?

  • Betreiber des Kernkraftwerks Philippsburg
  • Mitarbeiter des Kernkraftwerks
  • Umweltministerium von Baden-Württemberg

Zahlen/Fakten?

  • Leckagen an einem System zur Abwasseraufbereitung im Kernkraftwerk Philippsburg festgestellt.
  • Ereignis eingestuft als Meldekategorie N und INES Stufe 0.
  • Keine Gefahr für Menschen und Umwelt; geringfügige Kontamination.

Wie geht’s weiter?

  • Erneuerung des betroffenen Behälters geplant
  • Leckagestellen wurden mit Dichtschellen abgedichtet
  • Überprüfung des Bodens auf Kontamination erfolgt
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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