Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Mordfall Bad Friedrichshall
Bad Friedrichshall () – Das Landgericht Heilbronn hat einen Mann wegen Mordes in zwei Fällen zu lebenslanger Haft verurteilt. Wie das Gericht mitteilte, wurde gegen den Angeklagten B. zudem die besondere Schwere der Schuld festgestellt.
Er war wegen eines tödlichen Angriffs auf vier Arbeitskollegen im Januar dieses Jahres angeklagt worden.
Bei der Tat am 7. Januar gegen 17:43 Uhr hatte der Angeklagte in einem Pausenraum seines Arbeitgebers in Bad Friedrichshall innerhalb von 75 Sekunden 23 Schüsse aus einer legal besessenen Pistole abgefeuert. Zwei Kollegen wurden dabei tödlich getroffen, ein weiterer erlitt schwerste Verletzungen und verlor sein Augenlicht.
Ein vierter Mann konnte unverletzt flüchten, leidet aber an psychischen Folgen.
Die Schwurgerichtskammer wertete die Tat als Überraschungsangriff aus Neid und aufgestauter Wut. In dem seit Juli laufenden Verfahren waren 123 Zeugen vernommen und fünf Sachverständige angehört worden.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, Revision kann binnen einer Woche eingelegt werden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizeiabsperrung (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Mann in Bad Friedrichshall wegen Mordes in zwei Fällen zu lebenslanger Haft verurteilt.
- Angeklagter schoss am 7. Januar 23 Mal in einem Pausenraum auf Kollegen; zwei Tote, einer schwer verletzt, ein weiterer flüchtete.
- Tat wurde als Überraschungsangriff aus Neid und Wut bewertet.
Warum ist das wichtig?
- Schwere Straftaten erfordern angemessene Strafmaßnahme.
- Präzedenzfall für zukünftige rechtliche Bewertungen von Mord.
- Auswirkungen auf gesellschaftliches Sicherheitsgefühl und psychische Gesundheit der Überlebenden.
Wer ist betroffen?
- Angeklagter B.
- Zwei tödlich getroffene Kollegen
- Ein schwer verletzter Kollege
Zahlen/Fakten?
- Lebenslange Haft für einen Mann wegen Mordes in zwei Fällen
- Am 7. Januar 23 Schüsse innerhalb von 75 Sekunden abgefeuert
- Zwei Kollegen getötet, ein weiterer erlitt schwerste Verletzungen, vierter Mann flüchtete unverletzt
Wie geht’s weiter?
- Rechtskraft des Urteils abwarten
- Möglichkeit der Revision innerhalb einer Woche
- Mögliche Reaktionen oder Folgen für den Angeklagten und die Angehörigen der Opfer
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