Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: Tarifverhandlungen im Einzelhandel Berlin
Berlin () – Verdi hat kurz vor Beginn der Tarifverhandlungen im Handel eine Lohnerhöhung von sieben Prozent mit einer Laufzeit von zwölf Monaten gefordert. Die Gewerkschaft teilte am Donnerstag mit, dass diese Forderung in allen 16 Tarifgebieten des Einzelhandels sowie in den 20 Tarifgebieten des Groß- und Außenhandels gilt. Ziel sei es, die Realeinkommen deutlich über die Inflationsrate hinaus zu steigern.
Verdi-Bundesvorstandsmitglied Silke Zimmer sagte, dass Einmalzahlungen als Ersatz für tabellenwirksame Entgeltsteigerungen abgelehnt werden. Besonders im Fokus stehen auch überproportionale Erhöhungen der Ausbildungsvergütungen. Zimmer sagte, dass viele Beschäftigte im Handel unfreiwillig in Teilzeit arbeiteten und von Preissteigerungen besonders betroffen seien. „Es ist absurd: Täglich kassieren sie für ihre Unternehmen Millionen von Euro. Und sie selbst müssen zu Hause jeden Cent zweimal umdrehen, weil der Monat oft zu lang ist für den niedrigen Lohn. Damit muss Schluss sein.“
Die Verhandlungen für die rund 5,2 Millionen Beschäftigten im Einzel- sowie im Groß- und Außenhandel beginnen am 17. April in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Verdi fordert eine Lohnerhöhung von sieben Prozent mit einer Laufzeit von zwölf Monaten.
- Die Verhandlungen für rund 5,2 Millionen Beschäftigte beginnen am 17. April.
Warum ist das wichtig?
- Lohnerhöhung von sieben Prozent gefordert, um Realeinkommen zu steigern
- Fokus auf höhere Ausbildungsvergütungen und Abweisung von Einmalzahlungen
- Unterstützung für Teilzeitbeschäftigte, die von Preissteigerungen betroffen sind
Wer ist betroffen?
- Beschäftigte im Einzelhandel
- Beschäftigte im Groß- und Außenhandel
- Auszubildende im Handel
Zahlen/Fakten?
- Lohnerhöhung von sieben Prozent gefordert
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Wie geht’s weiter?
- Tarifverhandlungen beginnen am 17. April in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg
- Verdi fordert eine Lohnerhöhung von sieben Prozent
- Fokus auf überproportionale Erhöhungen der Ausbildungsvergütungen
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