Umfrage: Deutsche Konzerne fordern mehr Präsenz im Büro

23. Mai 2026
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Umfrage: Deutsche Konzerne fordern mehr Präsenz im Büro

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaft: Tendenzen im Homeoffice in Deutschland

() – Bei deutschen Konzernen schwindet die Toleranz für Homeoffice. Der Anteil der Firmen mit mindestens drei Präsenztagen steigt auf 40 Prozent.

Das geht aus einer Umfrage der „Welt am Sonntag“ und „Business Insider“ bei 35 der größten deutschen Konzerne hervor. Demnach verlangen inzwischen 40 Prozent der Firmen, dass ihre Mitarbeiter drei oder mehr Tage pro Woche im Büro sind. Im Jahr 2023 hatte dieser Wert noch bei 25,7 Prozent gelegen. Nur noch 31 Prozent der befragten Unternehmen haben keine feste Vorgabe, stellen ihren Mitarbeitern also die Anwesenheit frei oder setzen auf individuelle Vereinbarungen in einzelnen Teams. Im Jahr 2023 hatten noch 45,7 Prozent der Firmen keine festen konzernweiten Vorgaben gesetzt.

Allerdings bleibt das hybride Arbeiten stark verbreitet: Abgesehen vom US-Konzern Amazon, der gleichlautende Regelungen parallel in den USA und einführte, ist keines der befragten Unternehmen zur Präsenzpflicht von fünf Tagen pro Woche zurückgekehrt. Für die Erhebung befragte „Business Insider“ seit 2023 jährlich 35 der größten deutschen Unternehmen, darunter mehr als 20 Dax-Konzerne.

Für das Jahr 2026 erweiterten der „Welt am Sonntag“ und „Business Insider“ die Erhebung. Befragt wurden 56 der größten Arbeitgeber in Deutschland, darunter die 40 Dax-Konzerne, zudem Wirtschaftsprüfer und Tech-Firmen. Bis Redaktionsschluss meldeten sich 50 der Unternehmen mit ihren Regeln für mobiles Arbeiten zurück.

Auch in der breiteren Betrachtung bleibt die Tendenz erhalten. So erklärten 31 von 50 Unternehmen (62 Prozent), dass ihre Mitarbeiter eine konkrete Anzahl an Tagen vor Ort im Büro oder bei Kunden sein sollen – meist zwei bis drei Tage pro Woche. Nur drei Unternehmen (sechs Prozent) gaben an, ausdrücklich keine Anwesenheitsregeln zu haben. In 16 Unternehmen (32 Prozent) gilt keine generelle Präsenzpflicht, dort ist die Entscheidung den Führungskräften der Teams überlassen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Büros (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Toleranz für Homeoffice schwindet bei deutschen Konzernen.
  • 40% der Firmen verlangen drei oder mehr Präsenztage pro Woche.
  • Nur noch 31% haben keine festen Vorgaben zur Anwesenheit.

Warum ist das wichtig?

  • Zunehmende Tendenz zu festen Anwesenheitsanforderungen in Unternehmen
  • Verstärkter Druck auf Mitarbeiter, mindestens drei Tage im Büro zu arbeiten
  • Veränderung der Arbeitskultur hin zu mehr Präsenzpflichten trotz hybrider Modelle

Wer ist betroffen?

  • Mitarbeiter von deutschen Konzernen
  • Führungskräfte der Teams
  • Unternehmen in Deutschland

Zahlen/Fakten?

  • 40% der Firmen verlangen drei oder mehr Präsenztage pro Woche
  • 31% der Firmen haben keine feste Vorgabe für Anwesenheit
  • 62% der Unternehmen geben eine konkrete Anzahl an Büroanwesenheit an

Wie geht’s weiter?

  • Weitere Erhebungen für 2026 geplant
  • Befragung von 56 großen deutschen Arbeitgebern
  • Tendenz zu mehr Präsenzanforderungen bleibt bestehen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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