Wirtschaft: Thyssenkrupp in Duisburg wegen Niedrigwasser
Duisburg () – Wegen des anhaltenden Niedrigwassers stellt der deutsche Stahlhersteller Thyssenkrupp Steel die Schifffahrt mit eigenen Schiffen ein.
Wie die „Rheinische Post“ berichtet, sagte eine Sprecherin von Thyssenkrupp Steel: „Die anhaltende und sich verschärfende Niedrigwassersituation hat mittlerweile auch Auswirkungen auf die Versorgung unseres Duisburger Werkes mit Rohstoffen. Unsere eigene Schubschifffahrt wurde aufgrund der niedrigen Pegelstände eingestellt.“ Derzeit nutze das Unternehmen vorsorglich angemietete, externe Schiffe, die wegen ihres niedrigeren Tiefgangs auch bei den aktuellen Wasserständen eingesetzt werden könnten.
Die Sprecherin sagte, die Kundenversorgung sei aktuell noch nicht gefährdet. Die weitere Entwicklung und deren Auswirkungen auf Versorgung und Produktion würden fortlaufend im Rahmen einer Task Force bewertet.
Der Rohstoff-Bedarf von Thyssenkrupp Steel ist gewaltig: Es werden laut Unternehmen täglich rund 50.000 Tonnen Rohstoffe benötigt, vor allem Eisenerz und Kohle.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Thyssenkrupp (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Thyssenkrupp Steel stellt wegen anhaltenden Niedrigwassers die Schifffahrt mit eigenen Schubschiffen ein
- Stattdessen nutzt das Unternehmen vorsorglich angemietete externe Schiffe mit geringerem Tiefgang
- Die Kundenversorgung ist laut Unternehmen derzeit nicht gefährdet und wird fortlaufend bewertet
Warum ist das wichtig?
- Niedrigwasser beeinträchtigt die Schifffahrt, wodurch Thyssenkrupp Steel seine eigene Schubschifffahrt einstellen musste
- Versorgung des Duisburger Werks mit Rohstoffen ist dadurch betroffen, aber die Kundenversorgung gilt derzeit noch als nicht gefährdet
- Da täglich etwa 50.000 Tonnen Rohstoffe benötigt werden, sind Folgen für Produktion und Versorgung bei weiterer Verschärfung besonders relevant
Wer ist betroffen?
- Thyssenkrupp Steel im Duisburger Werk
- Die Kundenversorgung des Unternehmens
Zahlen/Fakten?
- täglich rund 50.000 Tonnen Rohstoffe benötigt
- Pegelstände so niedrig, dass die eigene Schubschifffahrt eingestellt wurde
- Kundenversorgung derzeit noch nicht gefährdet
Wie geht’s weiter?
- Thyssenkrupp Steel stellt die Schifffahrt mit eigenen Schubschiffen aufgrund des Niedrigwassers ein
- Das Unternehmen nutzt vorsorglich angemietete externe Schiffe mit niedrigerem Tiefgang
- Die weitere Entwicklung und Auswirkungen werden fortlaufend in einer Task Force bewertet, die Kundenversorgung gilt derzeit noch als nicht gefährdet
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