Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: Tankrabatt und Spritpreise in Düsseldorf
Düsseldorf () – Der Tankstellen-Interessenverband (TIV) hält nichts von einer Verlängerung des Tankrabatts. „Auf der einen Seite ist es grundsätzlich gut, dass die Preise durch den Tankrabatt reduziert werden“, sagte TIV-Sprecher Herbert Rabl der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). „Das entlastet die Verbraucher und nimmt den Druck von den Tankstellen.“
Das Hauptproblem werde damit aber nicht gelöst. Es bestehe darin, dass die Konzerne den deutschen Markt mehr melkten als in anderen Ländern. „Es wird auf Dauer bei Spritpreisen über zwei Euro bleiben, wenn der Tankrabatt ausläuft – und das trotz einer ähnlichen Steuersituation wie in anderen Ländern“, so Rabl.
Die Bundesregierung hatte die Energiesteuer auf Kraftstoffe bis Ende Juni gesenkt. Nun wird über eine Verlängerung diskutiert.
Die Regel, wonach Tankstellen nur einmal am Tag die Preise erhöhen dürfen, hält der Verband dagegen für gut. „Die 12-Uhr-Regel halten wir weiter für sinnvoll. Man sollte sie sogar nachschärfen wie zeitweise in Österreich„, forderte Rabl. Dort waren Preiserhöhungen phasenweise nur dreimal pro Woche möglich. „Auch in Deutschland könnte Super 1,70 Euro kosten wie in Österreich, wenn die Mineralölkonzerne ihre Macht nicht so schamlos ausnutzen und abkassieren würden“, sagte der TIV-Sprecher.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Tankstelle (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- TIV lehnt Verlängerung des Tankrabatts ab.
- Spritpreise könnten trotz ähnlicher Steuersituation über zwei Euro bleiben.
- TIV hält 12-Uhr-Regel zur Preisänderung für sinnvoll und fordert Verschärfung.
Warum ist das wichtig?
- Reduzierung der Preise durch den Tankrabatt entlastet Verbraucher
- Anhaltend hohe Spritpreise trotz ähnlicher Steuersituation in anderen Ländern
- Notwendigkeit von Regelungen zur Preisgestaltung an Tankstellen
Wer ist betroffen?
- Verbraucher
- Tankstellen
- Mineralölkonzerne
Zahlen/Fakten?
- Spritpreise bleiben über zwei Euro, wenn der Tankrabatt ausläuft
- Energiesteuer auf Kraftstoffe bis Ende Juni gesenkt
- Vorschlag: Preiserhöhungen nur dreimal pro Woche, wie in Österreich
Wie geht’s weiter?
- Diskussion über Verlängerung des Tankrabatts wird fortgesetzt
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