Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftliche Neuausrichtung von Siemens in Berlin
Berlin () – Mit der neuen „One Tech Company“-Strategie will Siemens sein Wachstum beschleunigen und die Profitabilität verbessern. „Natürlich ist unser Anspruch, prozentual zweistellig zu wachsen“, sagte Vorstandschef Roland Busch dem „Handelsblatt“. Derzeit helfe die Weltkonjunktur zwar wenig. Doch habe der Konzern das Potenzial, nicht nur in einzelnen Jahren, sondern über einen ganzen Geschäftszyklus hinweg prozentual zweistellig zu wachsen.
Am Dienstag stellte der Dax-Konzern Arbeitnehmervertretern im Wirtschaftsausschuss die Pläne für die ersten Umorganisationen im Zuge der neuen Strategie vor. Dabei gibt es innerhalb des Konzerns tiefgreifende Veränderungen. „Wir haben großes Verbesserungspotenzial im Vertrieb. Wir müssen ihn deutlich effizienter machen“, sagte Busch. Auch in der Technologieentwicklung soll sich einiges ändern. Der Konzern wolle weniger auf Zwischenhändler setzen, mehr Mitarbeiter in Kundenkontakt bringen und digitale Instrumente effizienter nutzen.
Bei der Vorstellung des neuen Kurses im vergangenen November hatten die Kapitalmärkte zunächst enttäuscht reagiert. Dort sei Siemens vielleicht etwas übervorsichtig gewesen, sagte Busch nun. „Wir haben die Wachstumserwartungen erhöht, aber die Ertragsziele nicht mitgezogen.“ Die Anpassungen würden aber dazu beitragen, „dass wir profitabler wachsen“.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Siemens (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Siemens stellt neue "One Tech Company"-Strategie vor.
- Vorstandschef Roland Busch kündigt prozentual zweistelliges Wachstum an.
- Umorganisationen und Effizienzsteigerungen im Vertrieb und der Technologieentwicklung geplant.
Warum ist das wichtig?
- Beschleunigung des Wachstums und Verbesserung der Profitabilität
- Effizienzsteigerung im Vertrieb und Technologieentwicklung
- Anpassung der Erwartungen an Wachstum und Erträge zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit
Wer ist betroffen?
- Arbeitnehmervertreter
- Mitarbeiter im Vertrieb
- Mitarbeiter in der Technologieentwicklung
Zahlen/Fakten?
- Wachstumserwartung: prozentual zweistellig
- Umsatz und Ertragsziele nicht gleichzeitig erhöht
- Effizienzsteigerung im Vertrieb angestrebt
Wie geht’s weiter?
- Umorganisationen im Vertrieb durchführen
- Effizienz im Kundenkontakt steigern
- Wachstumserwartungen und Ertragsziele anpassen
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