Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: Rückgang von Falschgeld in Deutschland
Frankfurt/Main () – Die Deutsche Bundesbank meldet einen Rückgang von Falschgeld. Im Jahr 2025 wurden knapp 68.000 falsche Euro-Banknoten im deutschen Zahlungsverkehr festgestellt, das sei ein Minus von 6,1 Prozent, teilte das Geldhaus am Freitag mit.
Der entstandene Schaden betrug demnach vier Millionen Euro und damit gut 11 Prozent weniger als im Vorjahr. Im Jahr 2024 lag der Schaden noch bei 4,5 Millionen Euro. „Die deutlich niedrigere Schadenssumme ist auf einen spürbaren Rückgang der Fälschungen von 100- und 200-Euro-Banknoten zurückzuführen“, sagte Burkhard Balz, im Vorstand der Bundesbank unter anderem zuständig für Bargeld. „Die Täter haben sich vor allem auf einfache Fälschungen mit mittlerem Nennwert konzentriert.“ Insgesamt bleibe das Falschgeldaufkommen weiter niedrig. Rein rechnerisch entfielen 2025 acht falsche Banknoten auf 10.000 Einwohner.
Ein großer Anteil der Fälschungen sei wie in den Vorjahren „sehr leicht erkennbar“ gewesen. Die Banknoten hatten teilweise die Aufdrucke „MovieMoney“ oder „Prop copy“ und wiesen keinerlei Nachahmungen der Sicherheitsmerkmale auf. „Neu ist, dass mit diesen einfachen Fälschungen zunehmend auch 50-Euro-Noten imitiert werden. Bisher wurden vor allem 10- und 20-Euro-Banknoten auf diese Art gefälscht“, sagte Balz. Aufmerksamkeit sei aber bei allen Nennwerten geboten.
Beim gefälschten Hartgeld gab es ebenfalls einen Rückgang. Im Jahr 2025 hat die Bundesbank rund 128.100 falsche Münzen aus dem Verkehr gezogen. Im Vorjahr lag die Zahl noch bei rund 141.300, was einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr von 9,3 Prozent bedeutet. Damit entfielen in Deutschland rechnerisch fünfzehn falsche Münzen auf 10.000 Einwohner. Die Fälschungen traten ausschließlich bei den drei höchsten Stückelungen auf, also bei 2-Euro-, 1-Euro- und 50-Cent-Münzen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Euroscheine (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Rückgang von Falschgeld in Deutschland laut Bundesbank im Jahr 2025.
- Ca. 68.000 falsche Euro-Banknoten festgestellt, Schaden von vier Millionen Euro.
- Zunahme einfacher Fälschungen, darunter auch 50-Euro-Noten.
Warum ist das wichtig?
- Rückgang von Falschgeld erhöht Sicherheit im Zahlungsverkehr
- Geringerer Schadensbetrag steigert Vertrauen in Bargeld
- Verlagerung von Fälschungen auf niedrigere Nennwerte zeigt Anpassung der Täter
Wer ist betroffen?
- Deutsche Bundesbank
- Täter von Fälschungen
- Bevölkerung (Einwohnerzahl)
Zahlen/Fakten?
- 68.000 falsche Euro-Banknoten im Jahr 2025
- 4 Millionen Euro Schaden, 11 Prozent weniger als im Vorjahr
- 128.100 gefälschte Münzen im Jahr 2025, Rückgang von 9,3 Prozent
Wie geht’s weiter?
- Fortsetzung der Überwachung und Bekämpfung von Falschgeld
- Fokus auf Bildung und Aufklärung der Bevölkerung über Fälschungen
- Beobachtung der Entwicklung im Bereich geprägter Münzen und deren Fälschungen
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